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Stadt Hannover Weiteres Wohnheim für Studenten geplant
Aus der Region Stadt Hannover Weiteres Wohnheim für Studenten geplant
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00:17 29.07.2017
Von Simon Benne
Platz für mehr als 200 Studenten: die neuen Wohnheimblöcke an der Chicago Lane. Quelle: Benne
Hannover

Die Nachbarn waren angetan: „Das neue Wohnheim passt architektonisch gut hierher – und es bringt Urbanität auf das Gelände“, sagt Stefan Schlutter vom Verein Expo-Park, einem Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmer.

Rund 60 Besucher aus der Nachbarschaft durften gestern schon einmal einen Blick in die beiden Wohnblöcke werfen, welche die Peiner Firma Bauplan zwischen Ikea und dem Expo-Wal für rund 13 Millionen Euro errichtet hat. Bereits zum kommenden Wintersemester sollen hier bis zu 208 Studierende einziehen – vor allem Studenten der Hochschule Hannover (HSH), die an der Fakultät Medien, Information und Design an der nahen Expo-Plaza eingeschrieben sind. Mit dem Wohnheimbau sei ein "Knoten durchschlagen", sagt HSH-Präsident Josef von Helden: Nun sei ein Anfang gemacht, das Areal zu beleben.

Für die Besucher aus der Nachbarschaft hatte Bauplan-Geschäftsführer Jens Segler noch eine Überraschung in petto: Östlich der beiden bereits fertiggestellten Wohnheimblöcke sollen an der Chicago Lane noch zwei weitere mit weiteren 192 Appartments entstehen. „Der Bedarf an Wohnraum für Studenten ist ausgesprochen groß“, sagt Segler.

Obwohl noch kein Investor feststehe, ist der Baubeginn bereits für Oktober anvisiert. Auch in den geplanten Blöcken sollen die Zimmer rund 20 Quadratmeter groß und mit einem kleinen Bad ausgestattet sein. Auch die neuen Blöcke sollen gut 13 Millionen Euro kosten - allerdings werden sie statt einer Beton- eine graue Klinkerfassade haben, und die Fenster sollen nicht gelb, sondern orangefarben abgefasst sein. Unter den Anrainern stieß der Plan auf Zustimmung: "Es wäre schön, wenn es gelänge, das sonst oft leere Gelände zu beleben", sagt Ingrid Wähler vom nahen Exposeeum.

Die Versorgungsquote mit Wohnheimplätzen in Hannover ist angespannt. In der Stadt stehen nach Auskunft des Studentenwerks für 6,8 Prozent der Immatrikulierten Wohnheimplätze nur Verfügung; in Deutschland liegt die Quote bei immerhin rund 10 Prozent. „Der Bedarf ist bei weitem nicht gedeckt“, sagt Eberhard Hoffmann, Geschäftsführer des Studentenwerks. Dieses baut seinerseits derzeit an der Wilhelm-Busch-Straße in der Nordstadt das „Wohnhzaus Klaus Bahlsen“ mit 128 Plätzen für Studierende. Eine Konkurrenz sieht er im Wohnheim im Expo-Park nicht: "Die Nachfrage wird auch langfristig groß sein."

Marcel R. trat 2012 und 2013 als Palliativmediziner, Psychologe und Juniorprofessor in Erscheinung. Der Hochstapler narrte mit seinem Kinderhospiz-Vereine viele Gönner, Helfer, Eltern und verarztete Kinder, die er niemals behandeln hätte dürfen. Jetzt bietet er per Internet ärztliche Hilfe an.

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