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Stadt Hannover Am Pavillon startet ein Kulturcamp für Alte
Aus der Region Stadt Hannover Am Pavillon startet ein Kulturcamp für Alte
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17:25 13.07.2017
Von Conrad von Meding
Der Aufbau hat begonnen: Kulturcamp am Pavillon.  Quelle: Alexander Körner
Hannover

Weltweit gibt es fünf sogenannte Blaue Zonen, in denen sich Alte so wohlfühlen, dass sie älter werden als anderswo. Temporär soll solch eine Zone jetzt auch in Hannover entstehen: Zwei Wochen lang beschäftigt sich ein Kulturcamp am Raschplatz-Pavillon mit Fragen, die Senioren betreffen - und solche, die es bald werden, sich aber jung fühlen. Es geht um Aktmalerei und gemeinsames Kochen, Politik- und Theatermachen und um Sexualität im Alter. Veranstalter des am Montag beginnenden Projekts sind das Kulturzentrum Pavillon und der Verein Spokusa, das Lindener Platzprojekt baut derzeit das Areal auf dem Andreas-Hermes-Platz für das Camp auf.

Programm

Hier finden sie den Flyer (pdf) mit den angebotenen Veranstaltungen und Terminen.

„Viele Angebote aus dem Seniorensegment sind altbacken“, sagt Susanne Müller-Jantsch vom Pavillon: „Wir wollen etwas anbieten für alle, die Interesse an alternativen Themen haben.“ Jeden Abend gibt es ab 18 Uhr ein geselliges Essen (Teilnahme: 3 Euro), für das der ehemalige Leiter der IGS Linden, Erich Schuler, eine Kochgruppe betreut. Alle Angebote stammen von Senioren, die seit Kurzem im Ruhestand sind.

Hanna Legatis und Martin Kunze laden zum Theaterworkshop, die ehemalige Bürgermeisterin Ingrid Lange veranstaltet einen Politikworkshop, am Dienstag, 25. Juli, hält der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf ab 19 Uhr einen Vortrag zum Leben im Alter. Jeweils mittwochs von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr gibt es einen Markt des weisen Wissens, es wird gemeinsam gemalt, getanzt und diskutiert. Start ist am Montag um 12 Uhr, dann beginnen zum Beispiel das offene Atelier und die Kochgruppe.

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