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Ampel will Bündnis in Hannover ausbauen

Ratspolitik Ampel will Bündnis in Hannover ausbauen

Ein Jahr arbeiten SPD, Grüne und FDP jetzt im hannoverschen Rat zusammen - und wollen das auch fortsetzen. Offen ist aber, ob aus dem Bündnis doch noch eine Koalition wird.

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Auf Augenhöhe: Wilfried Engelke (v. l.), Christine Kastning und Norbert Gast.  

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Das Mehrheitsbündnis sei weder Liebesheirat noch Zwangsehe, meinte FDP-Stadtchef Patrick Döring bei der Bilanz-Konferenz der drei Parteien, die auf der Baustelle des neuen Verwaltungszentrums am Schützenplatz stattfand. Der Ort habe aber Symbolwert, sagte SPD-Chef Alptekin Kirci. Hannover sei eine wachsende Stadt, daher müsse weiter in die Infrastruktur investiert werden.

Grünen-Parteichefin Gisela Witte meinte, es wäre erfreulich, wenn sich die Ampel-Partner zu einer Koalition zusammenschließen würden. Aber hier tritt die FDP auf die Bremse und will sich die Freiheit bewahren, den runden Tisch jederzeit verlassen zu können. SPD-Mann Kirci betont, dass die Partnerschaft im kommenden Jahr ausgebaut werden soll.

Das Ampel-Bündnis verbucht mehrere Erfolge für sich. Man habe einen Doppelhaushalt mit etlichen Änderungsanträgen beschlossen und das Investitionspaket über mehr als 500 Millionen Euro geschnürt. „Wir sprechen stets auf Augenhöhe miteinander“, betont Kirci.

Für das kommende Jahr hat sich das Bündnis vorgenommen, die Bürgerbeteiligung zum Umbau des Steintorplatzes auf den Weg zu bringen. Das werde ein groß angelegter Prozess, kündigt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke an. Zudem denken die drei Parteien darüber nach, einen weiteren Doppelhaushalt aufzustellen. In Verantwortung zu stehen, mache viel Arbeit, sagt Engelke: Er habe noch nie so viel Kaffee getrunken. 

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