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Stadt Hannover Angriff von Safia S. hätte verhindert werden können
Aus der Region Stadt Hannover Angriff von Safia S. hätte verhindert werden können
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15:44 08.12.2016
Am Nordwestausgang am Hauptbahnhof Hannover hatte Safia. S. am 26.02.2016 einen Polizisten mit einem Messer schwer verletzt.  Quelle: dpa
Hannover

Das Gremium sucht seit Mai nach Schwachstellen bei der Abwehr möglicher Terrorbedrohungen in Niedersachsen. Der Untersuchungsausschuss habe im Fall von Safia S. eine Kette von Fehlern und Versäumnissen der Sicherheitsbehörden aufgedeckt, sagte CDU-Obmann Jens Nacke. Safia S. habe in das Schema radikalisierter Jugendlicher gepasst. Sie sei den Behörden schon vor der Messerattacke aufgefallen, als aus der Türkei zurückkehrte, wo sie sich der Terrororganisation IS anschließen wollte. Trotzdem hätten die Ermittler keinen Anlass für Alarm gesehen: "Der Grund kann nur sein, dass die Minderjährigkeit Safias die Behörden derart verunsichert hat, dass dort von allen Seiten gesagt wurde: Es gibt keinen politischen Rückhalt in Niedersachsen, wenn eine Minderjährige kontrolliert und als Islamistin bezeichnet wird", sagte Nacke.

lni

Mit Star-Wars-Ausrüstung und Laserschwert sorgten die Mitarbeiter im Kinderkrankenhaus auf der Bult für eine Abwechslung vom langeweiligen Krankenhausalltag und machten die Eltern auf die Gefahr von Verbrennungen bei Kindern aufmerksam - denn die Patientenzahlen steigen.

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08.12.2016
Stadt Hannover Leiche im Fass eingeschweißt - Geschwister beklagen Ermittlungspannen

In einem dramatischen Appell haben sich die Geschwister der vor 24 Jahren getöteten Franziska S. aus Hannover am Donnerstag öffentlich an den Ehemann des Opfers gewandt. Jörg L. hatte im September, seine Frau im Streit erwürgt und die Leiche 24 Jahre lang in einem Fass versteckt zu haben. Strafrechtlich muss L. vorraussichtlich keine Konsequenzen fürchten. Denn sein Vergehen wird als Totschlag gewertet - ein Verbrechen, das nach 20 Jahren verjährt.

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