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So sieht die Anzeiger-Kuppel mit Gerüstdach aus

Hannover So sieht die Anzeiger-Kuppel mit Gerüstdach aus

HAZ-Leserin Heike Schöne hat aus ihrem Büro die eingerüstete Kuppel des Anzeiger-Hochhauses fotografiert. Auf Augenhöhe. Sie arbeitet im Allianz-Hochhaus an der Brühlstraße. 

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Wer erkennt den Gerüstbauer? Er setzt links der Kuppel eine der letzten Stahlstreben. 

Quelle: Heike Schöne

Hannover.  Wenn die Silhouette einer Stadt sich ändert, stutzt der Betrachter. Aus dem Augenwinkel erkennt man die Irritation – und muss die Neuerung kurz einordnen. So geht es derzeit vielen Autofahrern etwa an der Brühlstraße, Fußgängern auf dem Steintorplatz, Radfahrern an der Celler Straße.

Die runde Form der Kuppel auf dem Anzeiger-Hochhaus ist eckig geworden.  Gerüstbauer haben in wochenlanger Arbeit ein sicheres Zweithaus um den markanten, 90 Jahre alten Hochpunkt der Innenstadt gesetzt. HAZ-Leserin Heike Schöne konnte ihn auf Augenhöhe fotografieren: Sie arbeitet im Allianz-Hochhaus, knapp 400 Meter Luftlinie entfernt vom Großgerüst. 

„Das Sonnenlicht hat so tolle Schatten auf die Kuppel geworfen“, sagt sie: „Und dann steht da noch ein Gerüstarbeiter mitten im Gestänge – den hatte ich erst erst später gesehen.“ 

Das Gerüst ist jetzt weitgehend fertig, auch ein provisorisches Dach ist aufgesetzt. In Kürze kommen spezielle Planen über das Dach, die sich von innen mit warmer Luft beheizen lassen – denn falls doch vor Sanierungsschluss überraschend Schnee fällt, darf kein zu hohes Gewicht auf der Konstruktion lasten. 

Bis zum Jahresende wird die Kulisse noch zu sehen sein - dann soll die Kuppel zumindest von außen wieder technisch auf dem neuesten Stand sein. Dank vorpatinierter Platten wird sie auch vom Anbeginn an wieder grün schimmern. 

Von Conrad von Meding

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