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Stadt Hannover 79-Jähriger stirbt nach Badeunfall
Aus der Region Stadt Hannover 79-Jähriger stirbt nach Badeunfall
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09:32 31.07.2018
Mehrere Badegäste hatten einen älteren Mann am Montagnachmittag aus dem Altwarmbüchener See gerettet. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

​Tödlicher Badeunfall am Altwarmbüchener See: Mehrere Badegäste haben am Montagnachmittag einen 79-jährigen Mann aus dem Wasser ziehen müssen. Laut Polizei überlebte das Badeopfer den Unfall jedoch nicht. Es sei auf dem Weg in die Klinik verstorben, teilte Behördensprecher André Puiu mit. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es ist bereits der vierte tödliche Badeunfall innerhalb einer Woche im Raum Hannover und der zweite innerhalb von 24 Stunden.

Nach Angaben der Berufsfeuerwehr ereignete sich der Badeunfall gegen 15.50 Uhr. Mehrere Zeugen hatten den Mann am gegenüberliegenden Ufer in den See steigen sehen. Wenig später wurde er von Badegästen leblos treibend im Wasser entdeckt und an Land gezogen. „Die Person wurde anschließend reanimiert“, sagte Feuerwehrsprecher Hartmut Meyer. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ war im Einsatz. Der Badeunfall geschah offenbar in der Nähe der DLRG-Station, diese war zu dem Zeitpunkt allerdings nicht besetzt. Die Rettungsschwimmer bewachen den Strand in der Badesaison lediglich an den Wochenenden.

Opfer aus Garbsen nachts gestorben

Erst am Sonntagabend ereignete sich ein tödlicher Badeunfall am Blauen See in Garbsen. Dort war gegen 18.40 Uhr plötzlich ein 23-Jähriger untergegangen. Ein 13-Jähriger tauchte mehrfach nach dem Vermissten und rettete den Mann schließlich aus dem Wasser. Der Rettungsdienst musste den Nichtschwimmer wiederbeleben. Allerdings überlebte der 23-Jährige die Nacht nicht. Nach Polizeiangaben verstarb er noch am Abend im Krankenhaus.

 An der Limmer Schleuse ertrank vergangene Woche Dienstag ein 22-Jähriger. Badegäste reanimierten den jungen Mann. Er war laut Feuerwehr zwischenzeitlich wieder ansprechbar, dennoch verstarb der Nichtschwimmer wenig später im Krankenhaus. Nur einen Tag später ertrank ein 21-jähriger Mann an der Hindenburgschleuse in Anderten. Er wollte sich mit zwei Freunden abkühlen, als er im Mittellandkanal unterging. Feuerwehr und DLRG suchten mehrere Stunden nach dem Vermissten, erst Polizeitaucher konnten den Leichnam am Folgetag aus dem Wasser bergen.

Gefährliche Abbruchkanten

Auch am Silbersee in Langenhagen gab es im Juli zwei schwere Badeunfälle. Binnen weniger Tage gerieten ein Sieben- und ein 15-Jähriger am unbewachten Ostufer unter Wasser und konnten gerettet werden. Beide überlebten, doch ihr Gesundheitszustand ist laut Polizei kritisch. DLRG und Baudezernent begutachteten daraufhin den See und entdeckten dabei unter Wasser mehrere Abbruchkanten in der erst seit zwei Jahren freigegebenen Badebucht. „Wir werden jetzt in Ruhe die Erkenntnisse dieses Tages gemeinsam auswerten und überlegen, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind“, sagt Langenhagens Baudezernent und Wasserwelt-Betriebsleiter Carsten Hettwe

Von Peer Hellerling

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