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Stadt Hannover Bekommt Hannover seinen eigenen Walk of Fame?
Aus der Region Stadt Hannover Bekommt Hannover seinen eigenen Walk of Fame?
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00:35 29.03.2018
So könnte ein „Walk of Fame“ in Hannover aussehen.  Quelle: Computersimulation
Hannover

Die Idee des Freundeskreises Hannover, auf der Georgstraße einen „Walk of Fame“ zur Erinnerung an bedeutende Hannoveraner anzulegen, hat Anfang März für Schlagzeilen und viele Reaktionen gesorgt. „Wir haben viele Rückmeldungen zu dem Themas bekommen“, sagt der Freundeskreis-Vorsitzende Matthias Görn. Jetzt wolle der Vorstand des Gespräch mit der Stadt suchen und für die Idee werben. 

Angefangen bei A, etwa mit der Philosophin Hannah Arendt und dem Spiegel-Gründer Rudolf Augstein, könnten sich Bronzeplatten mit Konterfei und kurzen Lebensbeschriebungen durch den Fußwegbelag der Georgstraße ziehen, vom Kröpcke bis zum Aegi und vielleicht auch bis zum Steintor. Die Design-Agentur des Hannoveraners Sebastian Peetz hatte erste Entwürfe gefertigt, die unter anderem in Internetforen intensiv diskutiert wurden. Etwa in der Frage, ob Hannah Arendt wirklich einen Bezug zu Hannover habe – ihre Familie war weggezogen, als sie drei Jahre alt war. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir die Auswahl der Prominenten öffentlich diskutieren und dann zum Beispiel von einer Jury festlegen lassen“, sagt Görn

Der Freundeskreis-Vorstand hat sich mit dem Thema beschäftigt, nach Ostern soll es nun ein Gespräch mit der Stadtspitze geben, sagt Görn: „Allgemein ist die Idee nach unserer Wahrnehmung auf große Begeisterung gestoßen, wir hoffen auf eine positive Rückmeldung.“ Erst danach wolle man Details wie etwa die Frage der Finanzierung erarbeiten. Ohne Sponsoren werde es wohl nicht gehen, heißt es beim Freundeskreis, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird und viele Veranstaltungen zu seinem runden Geburtstag anschieben will. 

Ursprung der Idee war, bei Hannoveranern und Stadtbesuchern mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, wie vielfältig die Geschichte der Stadt sei. Das ließe sich am besten anhand der handelnden Personen darstellen, hatte Freundeskreis-Kuratioriumsmitglied Wolf-Rüdiger Reinicke bei der Vorstellung gesagt. Von ihm stammt die Idee. 

Von Conrad von Meding

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