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Stadt Hannover Initiativen gegen Y-Trasse wollen mehr Rechte
Aus der Region Stadt Hannover Initiativen gegen Y-Trasse wollen mehr Rechte
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21:01 04.11.2014
Von Mathias Klein
Kreuze, sowie ein aus Strohballen gebauter ICE als Zeichen des Widerstandes gegen die geplanten Alternativen zur Y-Trasse, stehen bei Vinstedt im Kreis Uelzen (Niedersachsen) auf einem Feld. Quelle: Philipp Schulze
Hannover

Die Bürgerinitiativen gegen die sogenannte Y-Trasse der Bahn fordern eine stärkere Berücksichtigung am Beteiligungsverfahren. Sie befürchten, dass Vertreter von Kommunen, Landkreisen, dem Landtag, dem Bundestag und der Umweltverbände in dem Beteiligungsverfahren ein zu starkes Gewicht bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung nach einem ersten überregionalem Treffen der Bürgerinitiativen.

Die Initiativen aus ganz Niedersachsen sind sich auch einig, dass der „intelligente Ausbau vorhandener Strecken“ Vorrang vor dem Bau neuer Trassen „durch bisher unzerschnittene Landschaften“ haben müsse. Außerdem müssten die Strecken „uneingeschränkt“ mit Lärmschutzeinrichtungen ausgerüstet werden. Die betroffenen Anlieger müssten den Anspruch auf alle gesetzlichen Vorgaben wie bei einem Neubau haben. „Nur so kann verhindert werden, dass einfach zusätzliche Züge auf alte Schienen verlagert werden und die Verlärmung weiter zunimmt“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Initiativen rufen die Verantwortlichen außerdem dazu auf, weitere Korridore in die Überlegungen für die Strecke aufzunehmen.

Zugleich müsste erneut kritisch überprüft werden, ob die zusätzliche Kapazität tatsächlich nötig sei, schreiben die Bürgerinitiativen. „Angekündigte utopische Wachstumsraten für den Güterverkehr wurden schon in der Vergangenheit oftmals nicht realisiert“, heißt es in dem Papier. Neue Verkehrsprognosen müssten sich an den Fakten orientieren und nicht an Wunschzahlen der Politik und der Unternehmen.

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