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Stadt Hannover Cebit: HAZ diskutiert über die Zukunft der Arbeit
Aus der Region Stadt Hannover Cebit: HAZ diskutiert über die Zukunft der Arbeit
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11:58 12.06.2018
Digitale Kaffeepause direkt auf dem Kröpcke. Heute: Zukunft der Arbeit mit IHK und HWK. HAZ-Redakteur Jan Sedelies spricht mit Stefan Noort von der IHK (links) und Dietmar Rokahr von der Handwerkskammer (Mitte) über die Digitaliserung in der Arbeitswelt. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

 Zwar heißt die Veranstaltung „Digitale Kaffeepause“, dennoch greifen viele Hannoveraner am Montagnachmittag lieber zu den saftigen Burger von Eisermann’s Foodmafia, als zu Kaffee und Kuchen. Ungefähr 50 Besucher sind am Montag in die d!lounge der Cebit auf dem Kröpcke gekommen, um einer spannenden Diskussion zum Thema „Wie arbeiten wir künftig?“ zu folgen. Die Hannoversche Allgemeine Tageszeitung (HAZ) hatte zu dem Talk geladen, der von HAZ-Redakteur Jan Sedelies moderiert wurde. Als Experten waren Stefan Noort, Sprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) und Dietmar Rokahr, Geschäftsführer bei der Handwerkskammer Hannover, geladen.

Digitale Kaffeepause der HAZ am Kröpcke

Die letzten Gitarrenriffs von Damien Salazar sind gerade verklungen, da machen sich auf der Bühne der d!lounge am Kröpcke schon die nächsten Gäste bereit. Stefan Noort (IHK) und Dietmar Rokahr von (Handwerkskammer) sind gekommen, um drängende Fragen der Zukunft zu klären. HAZ-Redakteur Jan Sedelies will von den beiden wissen, wie die Digitalisierung Handel und Handwerk beeinflusst und verändert. Sedelies fragt nach den Boten des Umbruchs und bekommt von Noort prompt die Antwort: „Wir merken es in allen Bereichen, aber vor allem merken wir es im Online-Handel. Der hat explosionsartig zugenommen!“ Rokahr von der Handwerkskammer meint: „In der gesamten Wertschöpfungskette der Industrie ist die Digitalisierung zu spüren. In der Tischlereibranche zum Beispiel. Hier können Kunden ihre Tische mittlerweile online nach ihren Wünschen konfigurieren.“ Moderator Sedelies hakt nach: „Wird bald alles von Robotern bestimmt?“ Rokahr meint: „Nein. Im Handwerk wird nicht alles auf Roboter übertragen. Am Handwerk geht auch in Zukunft kein Weg vorbei.“ Im Handel sieht es dagegen anders aus, hier sei die Digitalisierung schon deutlich spürbar, so Noort beim Talk: „Die Tendenz ist klar: Es wird weniger Filialen geben. Das merken wir jetzt schon.“

Digitalisierung verändert spürbar den Handel

Die Digitalisierung biete aber auch Chancen, da sind sich Noort und Rokahr einig. So erklärt Noort, dass die IHK gerade dabei sei, einen neuen Ausbildungsberuf zu schaffen. Künftig wird es den Beruf des E-Commerce Kaufmanns als Antwort auf die Verlagerung des Handels in das Internet geben. „In zwei Jahren wird dieser Beruf den Stellenwert des Industriekaufmanns haben“, erklärt Noort. Und Rokahr von der Handwerkskammer beschäftigt zur Zeit vor allem eins: „Die Digitalisierung ist nicht Thema Nummer Eins im Handwerk. Ein viel größeres Thema ist für uns der Fachkräftemangel.“

Im Rahmen der Cebit gibt es jeden Tag von 15 bis 16 Uhr die „Digitale Kaffeepause“ der HAZ in der d!lounge auf dem Kröpcke. Thema am Dienstag ist: „Wie bleiben unsere Daten auch morgen sicher?“ Zu Gast ist Kathrin Körber, Rechtsexpertin im Bereich Telekommunikation und Internet der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Von Marleen Gaida

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