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Stadt Hannover DJ Bobo ist zurück ... auch in Hannover
Aus der Region Stadt Hannover DJ Bobo ist zurück ... auch in Hannover
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22:26 04.10.2016
Von Uwe Janssen
DJ Bobo bei seinem bis dato letzten Auftritt in Hannover. Quelle: Nancy Heusel
Hannover

Ein Vierteljahrhundert DJ Bobo – das muss man sich auch erst mal vorstellen. „Mir graut’s vor Rückblicken“, sagt der mittlerweile 48-jährige Schweizer bei einem Kurzbesuch in Hannover, „aber wir wollten auf der neuen Tour auch nicht so tun, als ob nichts wäre.“

Zumindest das Altern scheint der stets freundliche Herr Baumann auf später verschoben zu haben. Weißer Trendblouson, Kurzhaarfrisur und wache Augen, die das Gegenüber aus einem leicht pausbäckig-jungenhaften Gesicht anblicken. Sein Alter Ego, diese tanzende Stimmungskanone, passt immer noch gut zu ihm. „Wir haben uns wirklich lange Gedanken gemacht, wie wir alles unter einen Hut bekommen“, sagt er. Letztlich habe man sich für Neues im teils alten Gewand (auf dem aktuellen Album) und Altes in neuer optischer Aufmachung (in der Show) entschieden. Und so gibt es ein Album namens „Mystorial“ mit neuen Songs, teils im alten ­Eurodance-Gewand. Und eine Tour, die seine Karriere durchstreift – mit einer Zeitmaschine: „Die funktioniert toll – bis auf ein paar kleine Fehler. Man weiß nie, bei welcher Zeit man rauskommt.“ Womit das Showkonzept schon umrissen wäre. Mit der ­„Mystorial“-Zeitmaschine reist er in die Motown-Zeit zurück, natürlich in „seine“ Neunziger und erkundet auch die musikalische Zukunft. „Das ist eine bunte Tüte voller DJ-Bobo-Musik.“

Natürlich wird er diese Idee auch optisch umsetzen, bei ihm sei „immer zuerst das Bild da“. Mit seinen Fantasiebühnen beliefert er mittlerweile auch andere, Andrea Berg ist zum Beispiel eine Kundin. Auf seiner eigenen Tour wird er mit weißen Bauten und vielen Projektionen nebst reichlich Kostümen auf einer Drehbühne arbeiten, um die unterschiedlichen Zielorte der Zeitreise darstellen zu können.

„Ich hab immer Angst davor, mich zu langweilen“, sagt Baumann. Wiederholen sei kein Problem, er nehme seine Hits mit und spiele sie auch, „aber ich will sie immer neu verpacken, vor allem visuell“. Bei Neuarrangements sei er vorsichtig, an einer Dekonstruktion seiner Songs sei er nicht interessiert. Allerdings hat er vor Kurzem in Luzern mit einem Chor und Orchester gespielt (mit dem Sunrise Avenue im vorvergangenen Jahr in Hannover gastierte). „Ich wollte einfach mal hören, wie das klingt.“ Wohl dem, der sich das leisten kann. Er spiele sogar mit dem Gedanken, in dieser Besetzung auf Tour zu gehen, „obwohl das mit 100 Mann nicht gerade ein Top-Geschäftsmodell ist. Aber Lust hätte ich schon.“

Zunächst aber geht es mit der Zeitmaschine auf Tournee. Am 5. Mai 2017 wird sie in Hannover angeworfen. Karten gibt es an allen HAZ-Ticketshops.

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