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Stadt Hannover Friederikenstift eröffnet neue Abteilung
Aus der Region Stadt Hannover Friederikenstift eröffnet neue Abteilung
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00:15 21.10.2016
Von Mathias Klein
Das Friederikenstift hat seine neue Abteilung für Interdisziplinäre Diagnostik vorgestellt: Katja Brockmann (von links), Christian Merhof, Mathias Winkelhake, Prof. Urs Leonhardt, Schwester Christel, Arzt Stefan Kirchner, Schwester Claudia und Schwester Katharina. Quelle: Michael Thomas
Hannover

In neu gestalteten Räumen hat das Friederikenstift seine neue Internistische Diagnostik Abteilung in Betrieb genommen. „Jetzt haben wir großzügige Behandlungsräume für die Endoskopie und die anderen Untersuchungen im Bereich der Inneren Medizin“, sagte der Geschäftsführer des Krankenhaus-Bereichs von Diakovere, Mathias Winkelhake, gestern bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Station. Internistische Diagnostik Abteilung kürzt das Friederikenstift mit Ida ab, das ist auch der Vorname der Gründerin des Krankenhauses, Ida Arenhold.

Die Bauarbeiten waren vor einem Jahr gestartet und hatten eine Umzugsrochade im Friederikenstift zur Folge. Die neue Station hat 3 Millionen Euro gekostet, das Land hat sich daran mit einer Million Euro beteiligt. Winkelhake erinnerte gestern daran, dass das Land derzeit seiner gesetzlichen Verpflichtung bei Klinikbauten nicht nachkomme. Dennoch sei Diakovere im Blick auf die Finanzierung des geplanten Neubaus am Friederikenstift optimistisch. Das Unternehmen will die derzeit an der Marienstraße beheimatete Klinik für Plastische, Hand- und Mikrochirurgie am Standort in der Humboldtstraße unterbringen. Winkelhake äußerte die Hoffnung, dass das Land für den Bau bald „ein positives Zeichen gibt“, Baustart soll im kommenden Jahr sein.

„In den bisherigen Räumen standen wir uns ständig gegenseitig auf den Füßen“, berichtete der Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin am Friederikenstift, Urs Leonhardt. Entstanden sei nun eine „sehr intelligente Lösung“, die auch das besondere Bedürfnis der Patienten bei der Endoskopie nach Privatheit berücksichtige. Die neue Station Ida sei nicht nur patientenfreundlich sondern helfe zudem beim flexibleren Einsatz von Personal. Ein „Riesenfortschritt“ seien die getrennten Gänge für die Patienten und das Personal. Dadurch könnten sich Ärzte und Krankenschwestern auf die Untersuchung der Patienten konzentrieren. Die Türen zu den Behandlungszimmern sind nun so breit, dass die Patienten von den Stationen direkt in die Untersuchungszimmer gerollt werden können. Auf der bisherigen Diagnosestation mussten die Patienten auf schmalere Liegen gehoben werden, nur diese passten durch die engen Türen. Der Lungenfunktionstest und das Belastungs-EKG können jetzt in Räumen mit großen Fenstern gemacht werden, berichtete Leonhardt. „Das ist psychologisch besonders wichtig zum Beispiel für Asthma-Patienten“, erläutert er.

Besonders stolz ist der Chefarzt auch auf die Reinigungsanlage der Endoskope. Hierfür stehen jetzt spezielle, computergesteuerte Waschmaschinen zur Verfügung, die zugleich die Reinigung auch dokumentieren.

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