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Stadt Hannover Das sind die Highlights der Langen Nacht
Aus der Region Stadt Hannover Das sind die Highlights der Langen Nacht
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00:16 08.09.2016
Von Simon Benne
Volles Gotteshaus: Bei der bislang letzten langen Kirchennacht kamen vor zwei Jahren rund 35 000 Besucher in die Kirchen. Quelle: Frank Wilde (Archiv)
Hannover

Es gibt gregorianischen Gesang, brasilianische Rhythmen und Talkrunden über Gott und die Welt: „Wir haben mehr als 300 Stunden Programm“, sagt Organisatorin Insa Becker-Wook. Die bislang letzte Lange Nacht vor zwei Jahren zählte rund 35 000 Besucher.

Um 18 Uhr beginnt die Lange Nacht: In der Marktkirche eröffnen Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann und Hanna Kreisel-Liebermann ein Musikprogramm; unter anderem spielen das Nomos-Quartett (20 Uhr) und African Tam Tam (21 Uhr). Gegen 24 Uhr endet die Lange Nacht hier mit Orgelmusik und einem Nachtsegen.

In der reformierten Kirche stehen von 18 Uhr an unter anderem Märchen und Musik auf dem Programm.

In der Basilika St. Clemens spricht Propst Martin Tenge um 20 Uhr unter anderem mit Oberbürgermeister Stefan Schostok über „Religionen in Hannover – Kitt oder Zündstoff?“.

In der Neustädter Kirche dreht sich alles um Leibniz; unter anderem spricht Autor Eike Christian Hirsch um 18 Uhr über den Universalgelehrten.

Von 18 Uhr an stehen in der St.-Heinrich-Kirche, Sallstraße 72, Musik aus Indonesien und afrikanische Rhythmen zum Mitmachen auf dem Programm.

Von 19.30 Uhr an gibt es in der Wülfeler Matthäikirche Kabarett mit Matthias Weslowski und Fritz Baltruweit.

In der Lindener Erlöserkirche spielen Lutz Krajenski und Ken Norris von 22 Uhr an Jazz.

Das ganze Programm der Langen Nacht umfasst 68 Seiten und liegt in den hannoverschen Gemeinden aus. Zudem können Sie es hier als pdf-Dokument (3,6 mb) herunterladen: 8. Lange Nacht der Kirchen.

Die Lange Nacht, an der rund 1200 Ehrenamtliche mitwirken, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hannover und die Eine Welt“. Dieses habe eine durchaus politische Dimension, sagt Propst Tenge. Ein Schwerpunkt liegt bei den Themen Flucht und Integration. In der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Roderbruch berichten um 20 Uhr iranische Flüchtlinge über ihren Weg nach Deutschland und ihre Situation hier. Zur gleichen Zeit spricht Landesbischof Ralf Meister in der Timotheuskirche in Waldhausen über das Thema „Flüchtlinge, Integration, Religionsfreiheit“. Und der Flüchtlingschor aus dem Oststadtkrankenhaus singt um 18.30 Uhr in St. Antonius, Kirchröder Straße 12.

„Unsere Kirchen sind Orte der Begegnung“, sagt Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann. Er hoffe, dass von der Veranstaltung auch Impulse für die Kommunalwahl am Sonntag ausgehen: „Wir wollen in dieser Nacht zeigen, dass alle Menschen in einer Welt leben.“

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