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Stadt Hannover Diese Baustellen werden zur großen Nervenprobe
Aus der Region Stadt Hannover Diese Baustellen werden zur großen Nervenprobe
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00:16 01.04.2017
Von Bernd Haase
Die Anwohner im Bereich Großer Hillen sind in Sachen Stadtbahnbau einiges gewohnt. Dieses Jahr müssen sie noch durchhalten. Foto: Thomas Quelle: Michael Thomas
Hannover

Die für die Gleisanlagen und Stadtbahnstationen der Üstra zuständige Infrastrukturgesellschaft (Infra) hat sich für dieses Jahr das größte Bauprogramm ihrer Unternehmensgeschichte vorgenommen. Zu spüren bekommen werden das vor allem Verkehrsteilnehmer in der Innenstadt, in Kleefeld und in Kirchrode. „In Kirchrode ist die Situation extrem schwierig“, sagt Projektleiter Jürgen Wendt.

Insgesamt investiert die Infra nach Angaben von Prokurist Martin Vey in diesem Jahr 62 Millionen Euro. Davon fließen 27 Millionen Euro in Neubauprojekte, der Rest in die Instandhaltung. Von vielen der insgesamt mehr als hundert Projekte wird die Bevölkerung nicht viel mitbekommen, von den Größeren dagegen umso mehr.

Ein Überblick:

Kleefeld: Die Gleise für die Linie 5 sind dort und in Kirchrode verschlissen und müssen ausgetauscht werden. In Kleefeld betrifft das den Abschnitt zwischen Clausewitzstraße und Kantplatz inklusive Teilsperrung der Pferdeturmkreuzung. „Wir hängen uns an eine Baumaßnahme der Stadt, die den Straßenraum neu gestaltet“, sagt Projektleiter Wolfgang Ehelebe. Die Sperrzeiten werden zum großen Teil in den Sommerferien liegen.

Kirchrode: Die Kirchröder sind wegen der jahrelangen Baustelle am Großen Hillen schon einiges gewohnt. Die Lage ist dort besonders angespannt, weil die Lange-Feld-Straße wegen Brückenbauarbeiten der Bahn gesperrt ist und weiter östlich die Kanalbrücken an der Hindenburgschleuse ertüchtigt werden. Damit sind kaum noch vernünftige Umleitungen möglich. Die Infra hat bereits mit Arbeiten auf der Kirchröder Straße zwischen Annastift und Bleekstraße begonnen. Weitere Baustellen folgen auf der Tiergartenstraße zwischen Großem Hillen und Kronsberger Straße sowie zwischen Rehwinkel und Ostfeldstraße. Hier liegen die Hauptbauzeiten in den Oster- und Herbstferien. Dann muss auch der Stadtbahnverkehr zeitweilig eingestellt werden.

Innenstadt: Bereits im vergangenen Jahr hatte die Infra angekündigt, die Großbaustelle für die oberirdische Stadtbahnstrecke im Bereich Steintor binnen 16 Wochen vom 25. Mai bis zum 17. September durchziehen zu wollen und dafür sowohl Auto- als auch Stadtbahnverkehr auszusperren. „Am Himmelfahrtstag fährt die letzte Bahn, unmittelbar danach kommen die Bagger“, sagt Wendt. Für die bisherigen Bauarbeiten an der Strecke seien Kosten- und Terminpläne eingehalten worden.

Nach Angaben von Prokurist Vey haben die Stadtbahngleise üblicherweise eine Lebensdauer von rund 25 Jahren. Dieses Alter ist auch auf der Linie 9 im Bereich Badenstedt und Empelde erreicht, wo in den Folgejahren Sanierungen fällig sind. Das Durchschnittsalter der Gleiskörper in Hannover liegt bei gut zehn Jahren.

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