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Stadt Hannover Investor plant 80 Wohnungen und zwei Tiefgaragen
Aus der Region Stadt Hannover Investor plant 80 Wohnungen und zwei Tiefgaragen
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00:23 01.05.2018
So oder ähnlich könnten sich die neuen mehrstöckigen Wohnhäuser vonseiten der Hermann-Guthe-Straße Richtung Peiner Straße präsentieren. Quelle: privat
Döhren

 Das Brachgelände an der Ecke von Peiner Straße und Hermann-Guthe-Straße, auf dem früher das Finanzgericht und ein Autohändler angesiedelt waren, wird in absehbarer Zeit bebaut. Die Firma Hegu (eine Abkürzung für Hermann Guthe) wird auf dem 4400 Quadratmeter großen Areal drei Blocks mit 80 bis 85 Wohnungen errichten. Erste Entwürfe stellte Hegu-Geschäftsführer Kosta Legacis in der vergangenen Sitzung des Bezirksrats Döhren-Wülfel vor. Einstimmig billigte das Gremium schließlich die Einleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens inklusive einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit.

Mit Balkonen und Aufzügen

Die Gebäude in Döhren sollen zwischen drei und fünf Geschosse hoch sein. Durch die schlangenförmige Bauweise entstehen mehrere Innenhöfe. Geplant ist laut Legacis der Bau von Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Rund ein Viertel soll sozial geförderter Wohnraum sein. In diesem Segment werde eine Vier-Zimmer-Wohnung etwa 105 Quadratmeter groß sein, so der Geschäftsführer, während ein frei finanziertes Vier-Zimmer-Objekt rund 120 Quadratmeter aufweisen soll. Alle Wohnungen werden barrierefrei – also in den höheren Stockwerken mit Aufzügen erreichbar – sein, fast alle können mit einem Balkon und bodentiefen Fenstern aufwarten. Die Fassaden der Häuser will der Bauherr mit Klinkersteinen verkleiden; laut Legacis sollen die Wohnungen 15 Prozent weniger Energie verbrauchen, als die Stadt Hannover als Standard vorgibt. Konkrete Zahlen zu den erwartbaren Mietpreisen wollte der Geschäftsführer nicht nennen, allerdings strebe die Heimkehr Mieten an, die rund 20 Prozent unter den Marktpreisen liegen. 

Die Hegu plant den Bau von zwei Tiefgaragen. Eine Anlage mit 41 Auto-Stellflächen wird von der Peiner Straße erschlossen, eine zweite mit 29 Parkplätzen bekommt ihre Ein- und Ausfahrt an der Hermann-Guthe-Straße. Nach Auskunft von Legacis sind auch mindestens 120 Fahrradabstellplätze vorgesehen – und mindestens ein bis zwei Parkplätze mit Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Bei dieser Zahl ging ein Raunen durch den Zuschauerraum: Offenbar meinten etliche Besucher, dass dies doch ein arg geringes Stellplatzangebot für E-Autos sei. 

Verzögerter Baubeginn

 Kritik äußerten einige Bezirksratsmitglieder, dass der Baumbestand auf dem Baugelände schon sehr frühzeitig gekappt wurde; das Areal präsentiert sich schon viele Monate als trostlose Brache mit teichartigen Wasserflächen. Der Hegu-Geschäftsführer begründete dies mit unerwarteten Schwierigkeiten bei den Absprachen mit der Nachbarschaft – unter anderem einer Tischlerei –, die zu erheblichen Verzögerungen geführt hätten. „Wir haben die Bäume im Januar 2017 mit amtlicher Genehmigung fällen lassen, weil wir dachten, dass wir bald loslegen können“, sagte Legacis. Dies habe sich dann allerdings nicht umsetzen lassen. Die Heimkehr hege aber die Absicht, die Ersatzpflanzungen – wenn möglich – auf dem Neubaugelände vorzunehmen. Nunmehr ist der Baubeginn für 2019 vorgesehen; der Investor rechnet mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren.

Von Michael Zgoll

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