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Stadt Hannover Eine Straße für Bernd Strauch?
Aus der Region Stadt Hannover Eine Straße für Bernd Strauch?
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20:59 09.12.2016
Von Bernd Haase
Bernd Strauch Quelle: Archiv
Hannover

Bernd Strauch war nicht nur lange Jahre Hannovers Bürgermeister, sondern, wie es sein Freund und politischer Weggefährte Herbert Schmalstieg treffend bemerkte, „ein wirklicher Meister für die Bürger“. Jetzt soll dem über alle Parteigrenzen hinweg geachteten und beliebten Politiker eine Straße gewidmet werden – nicht im Herzen der Stadt, sondern in seinem Heimatort Anderten.

Ende September vergangenen Jahres war Strauch im Alter von 66 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben; zur öffentlichen Trauerfeier in der Marktkirche kamen damals 800 Gäste. Die Hannoveraner kannten den Sozialdemokraten als langjährigen Ersten Bürgermeister, als Vorsitzenden des Rates und als Vorsitzenden des Jazz-Clubs, um nur einige Beispiele zu nennen. Wie populär er war, verdeutlicht der Umstand, dass er bei Kommunalwahlen regelmäßig die meisten Einzelstimmen aller Politiker erhielt.

Es gibt gute Gründe, Strauch im öffentlichen Raum zu würdigen. Das in die Tat umzusetzen, gestaltete sich allerdings schwierig. Die Familie wollte nicht, dass ein Weg oder eine Straße genommen wird, an der Anlieger ihre Anschrift hätten ändern müssen.

Dieses Problem hat die SPD in Anderten gelöst, wo Strauch zeitlebens wohnte und auch seine politische Laufbahn begonnen hatte. Genau genommen soll ein Rundweg künftig Bernd-Strauch-Weg heißen. Er beginnt am Wasserweg hinter dem Ende der Bebauung, führt dann zum Eisteichweg und auf diesem zurück bis zur Einmündung des Käuzchenweges. „Die Familie hat zugestimmt“, sagt Bezirksbürgermeister Klaus Dickneite. Der Weg führt zwar an Sportplätzen entlang, aber kein Verein hat dort seine postalische Anschrift.

Der Wegezug wird gerne von Spaziergängern und Radfahrern genutzt. „Auch für Bernd Strauch hatte er eine wichtige Bedeutung“, sagt Dickneite. Früher sei er oft mit seinem Enkelsohn zum Spielplatz gegangen, bis zuletzt habe er sich dort im Rollstuhl entlangfahren lassen. Die letzten Monate seines Lebens verbrachte er im nahen Altenzentrum St. Aegidien.

Die SPD hat im Bezirksrat die Umbenennung beantragt. Eine Mehrheit ist gesichert, weil die CDU nach Angaben ihres Fraktionsvorsitzenden Patrick Hoare mitziehen will. Straßenbenennungen sind eine der wenigen Angelegenheiten, bei denen der Bezirksrat das entscheidende Wort hat.

Eine Fahrschule nur mit Elektroautos – dieses Ziel hatte sich Jörg Vespermann von der Driving School vor rund drei Monaten gesetzt. „Jeden Tag kam eine neue Hürde dazu“, sagt er. Seinen Plan, den kompletten Fuhrpark von 20 Pkw umzurüsten, musste er aufgeben. Nun sollen fünf Elektroautos und fünf Hybridfahrzeuge angeschafft werden.

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