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Stadt Hannover Eis, Eis, Baby
Aus der Region Stadt Hannover Eis, Eis, Baby
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00:26 14.09.2015
Die Eissauna bringt die Kilos zum Schmelzen: Kundin Burgel Döhring ist begeistert. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

Negative Energiebilanz. Das klingt schon so gemein. Aber am Ende, sagt Ralf Blume, Chef-Physiotherapeut von Hannover 96, brauche es eben eine negative Energiebilanz, wenn man dünner werden will. Heißt: Mehr rennen als essen. Da kann man in die Kältekammer gehen, wie man will. 

Womit nicht gesagt sein soll, dass 50 Euro für drei Minuten Frieren nicht gut angelegtes Geld wären. Das nämlich bieten mehrere Betreiber von Schönheitsinstituten in Hannover jetzt an. Einer stellt den Kunden für
180 Sekunden in eine Kältekammer, in der er von minus 160 Grad kalter Luft umwirbelt wird. „Der Kälteschock regt den Stoffwechsel an, strafft die Muskulatur und fördert die Durchblutung“, sagt der Geschäftsführer. Das verbrennt laut Anbieter rund 700 Kalorien – so viel, wie ein durchschnittlich engagierter Bundesligastürmer in einer Halbzeit. Die ersten, die das Verfahren für eine gute Idee hielten, wohnten, natürlich, in Hollywood.

Burgel Döhring wohnt in Hannover und ist dennoch vom Fetteinfrieren begeistert. „Ich könnte Bäume ausreißen“, sagt die Boutiquenbesitzerin, die sich über den Verlust eines überschüssigen Kilos seit August freut. Sie sei jetzt viel energiegeladener, sagt Döhring.

Alles gut und schön, sagt 96-Mann Blume. Aber beim Abnehmen könne das Schockgefrieren bestenfalls ein wenig unterstützen. Er hätte da noch ein paar Ideen, wie man sonst 700 Kalorien loswerden kann – natürlich nur grob geschätzt: 70 Minuten laufen bei mittlerem Tempo etwa (null Euro). Oder eine Stunde schwimmen (im Vahrenwalder Bad: 3,50 Euro). Oder zwei Stunden schneller Standardtanz (bei ausreichend Platz im Wohnzimmer: null Euro). Weggetanzt hätte man dann übrigens in etwa eine kleine Pizza oder anderthalb Tafeln Schokolade.
Oder man geht eben in die Eiskammer. Die Monatskarte kostet übrigens nur 350 Euro.

Von Leandra Kristin Morich

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