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Stadt Hannover Expo: „Hannover muss sich wieder bewerben“
Aus der Region Stadt Hannover Expo: „Hannover muss sich wieder bewerben“
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00:15 01.07.2018
Neuer Vorstand des Vereins Exposeeum: Die Vorsitzende Gil Koebberling mit Stellvertreter Christian Vogel. Quelle: Meding
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Hannover

Paris hatte acht Weltausstellungen (1855, 1867, 1889, 1900, 1925, 1931, 1937, 1947), das japanische Osaka (1970) bewirbt sich gerade wieder für die Expo 2025. Für die neu gewählte Vorsitzende des Vereins Exposeeum, Gil Koebberling, ist klar: „Hannover hat bewiesen, dass es Expo kann – die Stadt sollte sich für eine zweite Weltausstellung im Jahr 2030 bewerben.“

Der Verein mit Ausstellungsräumen an der Expo-Plaza bewahrt das Erbe der ersten Weltausstellung auf deutschem Boden. Hunderte Exponate zeugen aus der Zeit, als die Welt zu Gast in Hannover war. Beim der Expo-Lounge, dem regelmäßigen Treff der Expo-Anrainer, hielt Koebberling am Dienstagabend ein flammendes Plädoyer für eine erneute Bewerbung.

„Hannover hat sich durch die Expo verändert, ist weltoffener, toleranter geworden.“ Das Großevent sei durch die Geschichte seit seiner Gründung 1851 in London immer ein Ereignis gewesen, auf dem neueste Entwicklungen, Technik, Kunst und Wissenschaft gezeigt wurden. „Und so lange die Menschen miteinander Expo feiern, so lange führen sie keine Kriege gegeneinander.“

Das Expo-Feeling, das jetzt von der Cebit aufgegriffen wurde, habe es in Hannover eigentlich schon lange gegeben – trotz aller Vorbehalte, die Hannoveraner seien Feiermuffel. 1947 sei es mit der Fischbrötchenmesse losgegangen und münde heute in Schützen- und Maschseefest. „Aber Hannover hat noch so viel mehr – vom Lumix-Festival über den Marathon bis zur Maker Fair: Die Menschen hier sind begeisterte Feierer.“

Ob es mit der Kulturhauptstadtbewerbung für 2025 klappe, sei derzeit fraglich – um so mehr müsse die Stadt jetzt eine Bewerbung für die Expo 2030 anschieben. „Meine Meinung ist eindeutig –aber ich bin voreingenommen, ich bin schließlich echter Expo-Fan“, sagt Koebberling.

Von Conrad von Meding

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