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Stadt Hannover Trinkwasser-Probleme: Mensa an der Expo-Plaza kann noch nicht öffnen
Aus der Region Stadt Hannover Trinkwasser-Probleme: Mensa an der Expo-Plaza kann noch nicht öffnen
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00:19 14.02.2019
Die Ausgabetresen sind bereits eingebaut: Mitarbeiter eines Reinigungsunternehmens machen nach der Sanierung sauber. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Noch immer ist ungewiss, wann die Mensa Große Pause auf der Expo-Plaza wieder ihre Türen öffnen wird. Eigentlich sollte die seit fast zehn Monaten geschlossene Studentenkantine Anfang März in Betrieb gehen. Noch am Freitag vergangener Woche hatte Studentenwerkgeschäftsführer Eberhard Hoffmann einen entsprechenden Termin genannt. Doch jetzt stellte sich heraus, dass das Trinkwasser verunreinigt ist. „Eine Probe war leider negativ“, sagt Miriam Riemann, Sprecherin des Studentenwerks. Weitere Untersuchungen seien notwendig. „Das hat wahrscheinlich Auswirkungen auf den weiteren zeitlichen Ablauf.“

Seit April 2018 ist die Studentenkantine nach einem Wasserschaden geschlossen. Weil ein defektes Abwasserrohr Kabelschächte geflutet hatte, mussten die Räume umfassend saniert werden. Ziel des Studentenwerks war es, die Mensa zum Semesterbeginn am 1. März endlich wieder öffnen zu können. Zuvor sind aber hygienische Untersuchungen nötig, weil alle Leitungen für Frisch- und Abwasser erneuert wurden. Wie die aktuelle Probe ergab, ist das Trinkwasser, das durch die Rohre fließt, offenbar nicht keimfrei.

Zeitplan verschiebt sich

Erst wenn in einigen Tagen weitere Proben ausgewertet seien, könnten die nächsten Schritte geplant werden, erklärt Studentenwerksprecherin Riemann. Sollten umfangreichere Maßnahmen nötig werden, um die nötige Trinkwasserqualität zu erreichen, verschiebe sich der Zeitplan weiter nach hinten. „Das bedauern wir natürlich sehr“, sagt Riemann.

Schon in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Verzögerungen, die Arbeiten in der Mensa schleppten sich hin. Das Studentenwerk, die beiden betroffenen Hochschulen – die Hochschule Hannover (HsH) und die Musikhochschule – und sogar das Wissenschaftsministerium hatten bei dem Eigentümer des Gebäudes ein schnelleres Tempo angemahnt. Die HsH stellte ihre Mietzahlungen ein. Doch alle Druckmittel ließen den Vermieter, einen Investmentfonds, weitgehend unbeeindruckt. Erst als Studentenwerk und Hochschulen bei der Hausverwaltung durchsetzten, dass es regelmäßige Baubesprechungen gibt, an denen sie beteiligt werden, wendete sich das Blatt. Der Schaden ist inzwischen behoben, der Boden wieder intakt.

Testlauf vertagt

In der vergangenen Woche konnten immerhin bereits die Tresen im Ausgabebereich montiert werden. Ab Montag sollte eigentlich die Küchentechnik installiert und für einen Testlauf in Betrieb genommen werden. Doch nach den Ergebnissen der Trinkwasseruntersuchungen ist das wieder obsolet. Studentenwerkgeschäftsführer Hoffmann rechnet auch im Zuge der Gerätetests noch mit „weiteren kleineren Reparaturen und Wartungsarbeiten“. Grundsätzlich müssen Speisesaal und Küche nach den Bauarbeiten intensiv gereinigt werden, damit Lebensmittel wieder unbedenklich in der Mensa verarbeitet werden können.

Cafeteria und Suppenküche machen vorerst weiter

Noch will Hoffmann keine neue Prognose für einen möglichen Eröffnungstermin geben. In jedem Fall würden die Ersatzangebote aufrechterhalten, bis sie nicht mehr benötigt werden. Unter anderem hat das Studentenwerk eine Suppenküche eingerichtet, in der rund 220 Portionen täglich ausgegeben werden, und das Angebot der Cafeteria verstärkt. In der regulären Mensa wurden vor der Schließung rund 800 warme Essen am Tag ausgegeben, in Spitzenzeiten bis zu 1500 Mahlzeiten. An der Expo-Plaza lernen rund 2700 Studenten der HsH und der Musikhochschule.

Von Juliane Kaune

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