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Stadt Hannover 96-Fans benehmen sich daneben – ICE fährt nicht weiter
Aus der Region Stadt Hannover 96-Fans benehmen sich daneben – ICE fährt nicht weiter
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09:22 21.08.2017
Quelle: dpa/Symbolbild
Hannover

Gegen 23 Uhr am Sonnabend sollte der ICE aus Frankfurt im Hauptbahnhof Hannover angekommen. Doch daraus wurde nichts. Von 300 mitreisenden 96-Fans zeigte etwa die Hälfte "fan-typisches Verhalten", wie es Hannovers Bundespolizei-Chef Martin Ackert nannte. Die Anhänger tranken größere Mengen Alkohol, rauchten im Zug, sangen laut und pöbelten andere Reisende an. Dem Zugpersonal wurde das zu viel, der Zugchef ließ den ICE in Fulda stoppen. Das Verhalten der 96-Fans sei "derart beängstigend" gewesen, dass die Polizei anrücken musste.

Bis allerdings eine Einheit der Bundespolizei vor Ort war, dauerte es. Mit mehr als drei Stunden Verspätung ging es schließlich weiter. Um 2.40 Uhr am Sonntag kam der ICE in Hannover an.

Laut Ackert übten die 96-Fans allerdings keine Gewalt aus und auch das Mobiliar des Zuges blieb instand. Allerdings hinterließen die Anhänger eine größere Menge Müll.

Für das nächste Auswärtsspiel von Hannover 96 am 9. September in Wolfsburg wird die Bundespolizei eine "anlassbezogene Gefährdungsanalyse" unternehmen – und schauen, ob die Fans mit Autos oder wieder per Bahn zum Spiel fahren und ob dabei mehr Sicherheitspersonal notwendig ist.

Für Aufsehen hatten einige 96-Anhänger vor Beginn der Saison gesorgt, als sie mit ihren Ausschreitungen einen Abbruch des Freundschaftsspiels im englischen Burnley herbeiführten.

sbü

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