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Stadt Hannover Hanebuths Ex-Partner auf freiem Fuß
Aus der Region Stadt Hannover Hanebuths Ex-Partner auf freiem Fuß
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00:15 22.12.2014
Bei der Festnahme 2013: Frank Hahnebuth (im Hintergrund). Sein Ex-Kompagnon "Thrombose-Paul" ist indes wieder in Freiheit. Quelle: dpa
Hannover/Madrid

Seit einer Razzia im Sommer 2013 gegen die Hells Angels auf der Ferieninsel Mallorca sitzt er in Untersuchungshaft – ohne Aussicht auf Entlassung. Die Ermittler in Madrid teilten der HAZ auf Anfrage mit, es bestehe die Gefahr, „dass Herr Hanebuth als Ausländer während der äußerst komplizierten Untersuchungen flüchten könnte“. Selbst seine Familie, seine Lebensgefährtin und seinen Sohn, wird er an den Feiertagen nicht sehen können. „Sie werden ihn besuchen dürfen, allerdings nur zu den üblichen Zeiten am Wochenende“, sagt Gonzalo Boye Tuset, der spanische Rechtsanwalt von Frank Hanebuth, auf Anfrage.

Verfahren soll bald eröffnet werden

Bei der Razzia vor 17 Monaten war Hanebuth gemeinsam mit etwa 20 anderen Verdächtigen festgenommen worden. An der Audiencia National, jenem Gerichtshof in Madrid, der ausschließlich die Verbrechen der organisierten Kriminalität verfolgt, teilt Sprecher Javier Valero mit, das Ende der Ermittlungen stehe in dem Fall unmittelbar bevor. „In den kommenden Wochen wird Untersuchungsrichter Eloy Velasco das Verfahren eröffnen.“ Nach Auskunft von Valero ist Hanebuth bereits vor seiner ersten Vernehmung im Sommer 2013 über die Straftaten, die ihm zur Last gelegt werden, informiert worden. „Wir werfen ihm vor, dass er einer kriminellen Organisation angehört hat, die unter anderem in Geldwäsche und Prostitution verstrickt ist“, zählt Valero auf. Die lange Untersuchungshaft rechtfertigen die Behörden auch mit dem Umstand, dass Hanebuth im Fall einer Verurteilung eine schwere Strafe erwarte. Die Untersuchungshaft werde dann von seiner Haftstrafe abgezogen.

„Thrombose-Paul“ ist wieder frei

Derweil ist ein anderer bei der Razzia Festgenommener wieder frei. Paul E., langjähriger Weggefährte Hanebuths, wegen eines Venenleidens unter dem Spitznamen „Thrombose-Paul“ bekannt, hatte Erfolg mit einem Berufungsverfahren. „Herr E. ist seit etwa einem Monat auf freiem Fuß“, bestätigt Rechtsanwalt Boye Tuset. Die übrigen der 20 Verdächtigen waren schon länger, teils gegen strenge Auflagen oder die Kaution, entlassen worden. Außer Hanebuth ist derzeit nur noch Khalil Y. inhaftiert.

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