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Kein Wohnungsbau auf Fössebad-Gelände

Bäderneubauten Kein Wohnungsbau auf Fössebad-Gelände

Hannovers Stadtverwaltung muss auf Wohnungsneubauten auf dem Gelände des Fössebads in Limmer verzichten. Eine Prüfung habe ergeben, dass Wohnhäuser auf dem Grundstück rechtlich nicht möglich seien, heißt es in den neuen Plänen der Stadt. Das Außengelände des Fössebad-Neubaus wird folglich größer.

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Das Freigelände am Fössebad wird nun doch nicht durch Häuserbauten verkleinert.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Der Grund für den Verzicht auf Wohnbebauung liegt darin, dass die nähere Umgebung nicht den rechtlichen Anforderungen an ein Baugebiet genügt. Das sei aber nötig für das Fössebad-Grundstück, denn "die Art der zulässigen Nutzung bestimmt sich einzig aus der näheren Umgebung". Mit anderen Worten: Stehen keine Wohnhäuser in der Nachbarschaft, können auch auf dem Fössebad-Freigelände keine Wohnungen gebaut werden.

Der Wegfall des Grundstücksverkaufs reißt eine Lücke in die Finanzierung des Bad-Neubaus. Mehrere Hunderttausend Euro sollte der Verkauf erbringen. Abriss des alten Fössebads und Errichtung einer neuen Halle hat die Stadt mit knapp 20 Millionen Euro kalkuliert. Nun soll die Lücke durch Verschiebungen im Haushalt geschlossen werden.

Die Stadt betont, dass sich nun "weitergehende Nutzungspotentiale des familienfreundlichen Bads" ergeben. Das dürften die Befürworter eines Außenbeckens aufmerksam zur Kenntnis nehmen. Die Stadt will eigentlich auf ein Freibad verzichten, dafür bekommt die neue Schwimmhalle ein 50-Meter-Becken. Die Opposition im Rat setzt sich geschlossen für den Bau eines Freibads ein, die Grünen in Linden-Limmer ebenfalls.

Die Ratspolitik hat sich gestern im Finanzausschuss entschlossen, kommende Woche eine Sondersitzung zum Fössebad einzuberufen, kurz vor der entscheidenden Ratssitzung am Donnerstagnachmittag.

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