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Stadt Hannover Kannibalenmord: Lebenslange Haft gefordert
Aus der Region Stadt Hannover Kannibalenmord: Lebenslange Haft gefordert
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15:35 08.12.2016
Der mutmaßliche Täter soll den Geschäftsmann in seiner Pension im Gimmlitztal erhängt, dessen Leiche zerstückelt und in Einzelteilen vergraben haben - aus sexuellen Motiven. Quelle: dpa
Hannover/Dresden

Im Mordprozess gegen einen suspendierten sächsischen Kripo-Beamten um den gewaltsamen Tod eines Geschäftsmannes aus Hannover hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Der 58 Jahre alte Detlev G. habe einen Mord aus sexuellen Motiven begangen und sich der Störung der Totenruhe schuldig gemacht, führte der Staatsanwalt am Donnerstag am Landgericht Dresden aus. Die Nebenklage schloss sich dem an.

Das Plädoyer der Verteidigung stand noch aus. G. soll im November 2013 den 59-Jährigen in seiner Pension im Gimmlitztal erhängt, dessen Leiche zerstückelt und in Einzelteilen vergraben haben. Der Angeklagte bestreitet den Mordvorwurf.

Danach habe er dessen Wunsch erfüllt, "geschlachtet" zu werden. Eine andere Strafkammer des Landgerichts hatte den Beschuldigten im April 2015 achteinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, aber wegen des unbedingten Todeswunsches des Geschäftsmannes von der bei Mord üblichen lebenslangen Haftstrafe Abstand genommen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil aufgehoben und den Fall zurückverwiesen.

2015 war er zu achteinhalb Jahren verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil aufgehoben und den Fall zurück ans Landgericht verwiesen.

dpa

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