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Stadt Hannover Grundstein für Neubau am Maschsee ist gelegt
Aus der Region Stadt Hannover Grundstein für Neubau am Maschsee ist gelegt
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00:17 16.09.2016
Von Andreas Schinkel
„Das ist noch richtige Baukunst“: Auf dem ehemaligen Gelände des Landesarbeitsamtes entsteht ein Wohnblock mit Innenhof.  Quelle: Illustrationen: Architekturbüro OMP
Hannover

„Das ist noch richtige Baukunst, die hier entsteht“, sagte Hansen. Damit meinte er die Klinkerfassade, die sich am typischen Südstädter Backstein-Stil orientiert. Schostok betonte in seiner kurzen Ansprache, dass Hannover wachse und Wohnungen dringend benötigt werden. „Wir brauchen mindestens 1000 Wohnungen pro Jahr“, sagte er.

Gundlach investiert rund 35 Millionen Euro in das Vorhaben. Der Klinkerbau hat die Form eines geschlossenen Blocks, auch zur Abschirmung gegen Verkehrslärm. Im Inneren öffnet sich ein Hof mit einer Gartenanlage. Die großzügigen Fenster sind dreifach verglast, energetisch erfüllt das Gebäude hohe Standards. Der Entwurf stammt aus der Feder des Architekturbüros OMP, das als Sieger aus einem Wettbewerb hervorging. In der Jury saßen unter anderem Hannovers Baudezernent Uwe Bodemann und Kommunalpolitiker.

80 Wohnungen finden in dem fünfgeschossigen Gebäude Platz. Die meisten von ihnen sind Eigentumswohnungen, ihre Größe variiert zwischen 30 und 226 Quadratmetern. „Im Durchschnitt messen die Wohnungen aber 80 bis 100 Quadratmeter“, sagt Hansen. Alle Wohnungen sind mit Parkett ausgestattet und barrierefrei zugänglich. Das Haus ist an das Fernwärmenetz angeschlossen, jede Wohnung verfügt über Fußbodenheizung.

Bereits zwei Drittel der Wohnungen seien verkauft, sagt Hansen. Zur Grundsteinlegung hat Gundlach alle künftigen Eigentümer ins Pier 51 eingeladen, um die Möglichkeit für erste nachbarschaftliche Kontakte zu geben.

Zwölf Wohnungen sind staatlich gefördert, daher bietet sie Gundlach zu einem günstigen Mietpreis (ab 7 Euro pro Quadratmeter) an. Darüber freut sich vor allem der Oberbürgermeister, denn preisgünstige Wohnungen sind in Hannover derzeit knapp. Fertiggestellt wird der Bau voraussichtlich 2018.

Südstädter werden sich noch an die hohen Türme des Landesarbeitsamtes erinnern, die zuvor auf dem Grundstück standen. Gundlach hatte zunächst überlegt, die Bürobauten zu sanieren und Wohnungen darin einzurichten, die Pläne aber später verworfen. Allein der Abriss der Bürotürme dauerte mehrere Monate. Jetzt klafft am Altenbekener Damm eine tiefe Baugrube.

„Die Bauarbeiten sind eine Herausforderung“, sagt Hansen. Der Boden ist weich und sandig, sodass Baukräne abgestützt werden müssen. „Die Kräne stehen auf Betonpfählen“, sagt Gundlach. Das sei ein bisschen wie beim neuen Rathaus, das ebenfalls auf Pfählen errichtet wurde. Dennoch seien die Bauarbeiten im Zeitplan. Während der Bauphase muss der angrenzende Spielplatz weichen. „Aber wir werden an der Stelle einen neuen bauen“, verspricht Hansen.

Der Spätsommer gibt noch einmal richtig Gas – und das freut auch die Betreiber der Freibäder. Während das Maschseebad und das Strandbad Hemmingen die Saison bereits beendet haben, geht das Freibadvergnügen anderswo in die letzte Runde – und der Andrang ist zur Freude der Badbetreiber groß. Er bessert die Bilanz auf.

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