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Stadt Hannover Kita "Michel und Ida" bekommt neuen Teppich
Aus der Region Stadt Hannover Kita "Michel und Ida" bekommt neuen Teppich
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18:38 21.07.2017
Sommereinsatz in der Kita "Michel und Ida" Quelle: Samantha Franson
Hannover

Mangelndes Betreuungsangebot, langes Warten auf einen Platz: Kitas sind in Deutschland nach wie vor Mangelware. Als die Krabbelgruppe Michel und Ida als Elterninitiative den Start ging war die Situation noch schlechter, Ganztagsangebote gab es kaum. Seit Anfang 2010 haben in der Kita an der Goebenstraße 15 Kinder von 8 bis 16 Uhr einen Platz zum Spielen und Lernen.

Die Ein- bis Dreijährigen werden hier von vier Erzieherinnen und Sozialassistentinnen betreut. „Die Kinder entwickeln in der Kita einen Teil ihrer Persönlichkeit, deshalb ist es wichtig, dass man eine Einrichtung findet, auf die man sich verlassen kann“, sagt Vater Johannes von Götz. Dass das bei Michel und Ida der Fall ist, sieht man nicht nur an der 150 Bewerbungen, die es jährlich für nur sieben bis acht Plätze gibt. Man sieht es auch den Kindern an, die hier spielen und lachen. „Wir sind wie eine kleine Familie und versuchen immer auf die Kinder“, beschreibt Sozialassistentin Julia Mittag die Arbeit in der Krabbelgruppe. Die 27-Jährige ist seit Beginn des Projekts mit dabei.

Neuer Teppich für „Michel und Ida“

Egal ob Einkaufsdienst, Organisation oder Mitarbeit im Vorstand: Rund um die Anlage übernimmt jeder Elternteil, der ein Kind in der Krabbelgruppe hat ehrenamtliche Aufgaben. „Der Zusammenhalt ist wirklich etwas Besonderes. Alle packen mit an, weil sie wissen, dass die Arbeit den Kinder zu gute kommt“, erlärt Daniel Schubmann die Aufgabenverteilung. Der Rechtsanwalt ist seit einem Jahr erster Vorstand des Vereins, der die Kita betreibt.

Vor Kurzem gab es allerdings eine schlechte Nachricht für die kleine Krabbelgruppe: Im Spiel- und Schlafbereich wurde Schimmelbefall festgestellt. Die Wände waren davon zwar nicht betroffen, trotzdem: Ein neuer Teppich musste her. „Ich hatte zufällig in der HAZ vom Sommereinsatz gelesen, also haben wir beschlossen, es dort mal mit einer Bewerbung zu probieren“, erzählt Daniel Schubmann. Das hat geklappt. HAZ und die Stiftung Sparda-Bank Hannover übernehmen die Kosten von knapp 1500 Euro für den neuen Teppich und die Verlegung durch einen Malermeister.

Bei den Vorarbeiten packen die Eltern der Kita-Kinder fleißig mit an. Mit vollem Körpereinsatz entfernen sie den alten Teppichboden. „Dadurch, dass wir das Geld für den neuen Teppich bekommen, haben wir finaziell mehr Spielraum“, freut sich Daniel Schubmann, „ mit dem Geld, das wir sparen können wir in Malzeug oder Spielsachen kaufen – also Dinge, über die sich die Kinder wirklich freuen.“ Wenn die Kleinen in zwei Wochen, nach der Sommerpause, in die Kita zurückkommen, können sie im neu gestalteten Raum zusammen toben und jede Menge lernen.

Von Philipp Westphal

Das ist die Aktion "Sommereinsatz"

Graffiti auf Denkmälern, abgeplatzte Fassaden von Vereinsheimen, Schmuddelecken: die HAZ und die Stiftung Sparda-Bank Hannover haben sich erneut zusammengetan, um in diesem Sommer Stadt und Umland herauszuputzen. Gemeinnützige Vereine können sich für einen „Sommereinsatz“ bewerben. Das können Maler- oder Gartenarbeiten sein, aber auch andere kleine handwerkliche Eingriffe, die manchmal so viel ausmachen.

Das Geld für die Ein-Tages-Aktionen stellt die Stiftung Sparda-Bank Hannover zur Verfügung. Die HAZ kümmert sich um passende Handwerker und ruft ihre Leser dazu auf, mitzumachen und mitzuhelfen. Ziel ist es, gemeinsame Einsätze zu planen und zusammen den Ort, den Verein oder einfach die Nachbarschaft ein wenig schöner, gemütlicher und netter zu machen. Insgesamt unterstützt die Stiftung Sparda-Bank 15 Einsätze á 1500 Euro. Letzte Bewerbungen sind noch unter der Adresse www.haz.de/sommereinsatz möglich.

Für die Aktion gelten bestimmte Förderkriterien, die es zu beachten gilt. Die Aktion endet am 30. September diesen Jahres. 

jan

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