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Stadt Hannover HSV-Fans randalieren in Metronom
Aus der Region Stadt Hannover HSV-Fans randalieren in Metronom
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13:16 22.01.2017
Verstärkung: Die Polizei musste Sonnabend am Hauptbahnhof gewaltbereite Fans des Hamburger SV in Zaum halten. Quelle: Morchner
Hannover

Etwa 1200 Fans des Hamburger SV haben sich am Sonnabend per Zug auf dem Weg zum Bundesligaspiel ihrer Mannschaft beim VfL Wolfsburg gemacht. In einem Metronom ekalierte jedoch die Situation: Laut Bundespolizei kam es bereits in Uelzen zu ersten Rangeleien. Vier Fans wurde schon dort die Weiterreise untersagt.

Bei der Weiterreise verstießen viele Fans gegen das Alkohol- und Rauchverbot, es wurde im Zug randaliert. Kurz vor Hannover schließlich zog ein Reisender die Notbremse, eine Tür wurde gewaltsam geöffnet.

Am Hauptbahnhof griffen gewaltbereite Fans Bundespolizisten an und warfen mit Flaschen. Einige Chaoten durchbrachen die Absperrungen und zündeten bengalische Feuer auf dem Bahnsteig. HAZ-Leser berichteten auf Facebook, dass auch Passanten in die Auseinandersetzung gerieten. Auch Unbeteiligte hätten sich bei den Chaoten eine blutige Nase geholt.

Daraufhin zog die Polizei alle verfügbaren Kräfte am Bahnhof zusammen – fast 300 Bundes- und Bereitschaftspolizisten waren im Einsatz. Auch sie konnten nicht verhindern, dass zwischenzeitlich mehrere Gleise für Stunden für den Bahnverkehr gesperrt werden mussten, weil Hamburger Chaoten die Bahnsteige verließen.

286 Hamburger wurden zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam genommen, darunter 40 Jugendliche und 14 sogenannte Gewalttäter Sport. Elf Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Dann wurden die Fans in einen Zug nach Hamburg gesetzt, ohne dass sie nach Wolfsburg zum Spiel weiterreisen konnten. Diese Fahrt wurde von 83 Bundespolizisten begleitet und verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Die Bundespolizei holte sich Verstärkung: Zehn Streifenwagen standen deshalb am Sonnabend vor dem Hauptbahnhof. Nach der neuen Maxime der Bundespolizei – wer Ärger macht, sieht das Spiel nicht – wurde ein sogenanntes "Betretungsverbot" ausgesprochen und alle 400 Fans an der Weiterreise gehindert und wieder in einen Zug Richung Hamburg gesetzt. Gegen einige Störer sei ein Strafverfahren eingeleitet worden.

tm/sbü

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