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Stadt Hannover Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum
Aus der Region Stadt Hannover Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum
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00:17 23.12.2016
Sattes Grün, abgerundete Nadeln: Die meisten Kunden entscheiden sich für die Nordmanntanne Quelle: Philipp von Ditfurth
Hannover

Der Kauf des richtigen Weihnachtsbaums ist bei den Kapinskis Familiensache. Groß soll er sein und schön dicht. „Wir wollen ihn auch reichlich schmücken“, sagt Mutter Justina. Gemeinsam mit ihrem Mann Michael und ihrer Mutter Anna Macijewska hält sie auf dem Schützenplatz Ausschau nach einer Tanne. Auch die einjährige Tochter Blanka ist in diesem Jahr zum ersten Mal bei der Suche dabei. „Morgen stellen wir den Baum dann auf“, erzählt Justina Kapinska. Nach einigem Suchen findet die Familie ihren Weihnachtsbaum - eine Nordmanntanne.

Überhaupt, die Nordmanntanne: Laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger ist sie mit einem Marktanteil von 85 Prozent die beliebteste Weihnachtsbaumsorte der Deutschen. „Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Nordmanntanne zeichnet sich durch ein sattes, dunkles Grün und weiche, abgerundete Nadeln aus, die nicht pieksen. Durch die kräftigen Äste ist der Baum gut zu schmücken“, sagt Martin Rometsch, Geschäftsführer des Bundesverbandes. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen die Blau- und die Rotfichte - der Trendbaum der Siebzigerjahre und aufgrund seines intensiven Dufts bei einigen Käufern immer noch ein Muss. „Und dann gibt es noch einige Exoten wie die Douglas- oder die Nobilistanne.

Während die einen noch durch den Tannenwald auf dem Schützenplatz schlendern, sind andere schon fündig geworden. Manfred Job und Birgit Sahlfrank hieven ihre Nordmanntanne in ihr kleines Auto. „Wir haben schnell den perfekten Baum gefunden“, erzählen die beiden. Noch am gleichen Tag stellen sie den Baum im Wohnzimmer auf und schmücken ihn reichlich. „Wenn der Baum nicht nadelt, steht er meistens bis zum Dreikönigstag“, sagt Birgit Sahlfrank.

Die Erfahrungen der Verkäufer zeigen: Viele Hannoveraner warten mit dem Baumkauf bis kurz vor dem Fest. Auf dem Schützenplatz lief der Baumverkauf zunächst ein wenig schleppend an. „Aber letztes Wochenende wurde es dann richtig voll“, sagt Mitarbeiter Christian Laube. Zwar seien die Tannen hier etwas teurer als beim Baumarkt, aber die Kunden wüssten die Qualität zu schätzen. Alle Tannen, die Laube verkauft, kommen aus der Isernhagener Baumschule Nötel. „Der Hannoveraner an sich ist auf der Suche nach dem perfekten, makellosen Baum“, sagt Laube, der in den nächsten Tagen noch einmal einen großen Andrang erwartet.

Die Preise für den Weihnachtsbaum sind nach Angaben des Bundesverbandes auch in diesem Jahr stabil geblieben. Nordmanntannen kosten demnach 18 bis 23 Euro pro laufendem Meter, bei Blaufichten liegt der Meterpreis bei 10 bis 12 Euro und bei Rotfichten bei 6 bis 8 Euro. Wer hofft, an Heiligabend noch ein Schnäppchen machen zu können, wird von Christian Laube enttäuscht: „Bei uns gibt es keine Last-minute-Rabatte.“

Von Julia Polley und Anna Beckmann

So behält Ihre Tange lange die Nadeln

Damit ein Weihnachtsbaum lange hält, sollte er frisch geschlagen gekauft werden, rät der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger. Wer seinen Baum schon Anfang Dezember erworben hat, sollte ihn eingenetzt an einem kühlen, schattigen Platz lagern – in einem mit Wasser gefüllten Eimer, damit er nicht austrocknet. Damit sich die Tanne langsam an die wärmeren Temperaturen in den Räumen gewöhnen kann, sollte man sie einen Tag vor dem Aufstellen bei zehn Grad lagern – nach jetzigem Stand also weiter draußen. Erst nachdem der Baum im Ständer steht, das Netz von unten nach oben auftrennen. Die Tanne sollte nicht direkt vor der Heizung oder dem Kamin platziert werden, da sie sonst austrocknet. Ideal ist ein Ständer mit Wasserbehälter, da eine Nordmanntanne bis zu zwei Liter Wasser am Tag aufsaugen kann. „Eine frische Nordmanntanne hält so ohne Probleme bis zu Heilige Drei Könige“, sagt Martin Rometsch.

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