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Stadt Hannover Bürger planen im Sommer Aktionen im Teegarten 
Aus der Region Stadt Hannover Bürger planen im Sommer Aktionen im Teegarten 
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00:39 31.03.2018
Im Teegarten in Hainholz laufen jeden Sommer Aktionen. Quelle: Christian Behrens
Hainholz

 Im Teegarten in Hainholz werden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Aktionen von und für Nachbarn laufen. Verschiedene Gruppen von Bürgern planen Veranstaltungen wie Konzerte, Treffen bei Kaffee oder Tee, Sportangebote, Kunst-Familien-Samstage, Spiele für Kinder, Singnachmittage, Kulturdinner oder spielerische Deutschkurse. Der Gemeinschaftsgarten, der erst vor einiger Zeit erfolgreich wiederbelebt wurde, bekommt dieses Jahr einen zusätzlichen Schub. Die Stadt stellt dem Verein Migranten für Agenda 21 rund 10.000 Euro zur Verfügung, damit eine Honorarkraft gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Beirat des Teegartens die Aktivitäten koordiniert und plant. 6.500 Euro sind für Organisation sowie Kursleiter gedacht, der Rest für Getränke, Werbung oder Leihgebühren für Geräte. 

Der Bezirksrat Nord hat dem Vorschlag kürzlich mehrheitlich zugestimmt. Das Budget stammt aus den städtischen Mitteln für Gebiete der Sozialen Stadt, weil Hainholz noch als Sanierungsgebiet gilt. „Mich überrascht, dass für ein ehrenamtliches Projekt eine Honorarkraft eingestellt wird. Es finden sich wohl nicht genügend Freiwillige“, kritisiert Bernd Huneke (CDU). Christina Glahn vom Quartiersmanagement der Stadt erläutert, dass für die Koordination 400 Euro pro Monat eingeplant sind. „Das teilen sich zwei Leute. Es ist eine Art Aufwandsentschädigung.“

Die Stadt verfolgt mit dem Teegarten das Ziel, die Integration von Einwanderern zu verbessern, die Identifikation mit dem Stadtteil zu erhöhen und das Zusammenleben verschiedener Nationen zu unterstützen. Es sollen verstärkt Einwanderer für die Mitarbeit gewonnen werden. Langfristig will die Stadt erreichen, dass die Aktivitäten tatsächlich komplett ehrenamtlich laufen.

Förderung für Verein: Der Verein Migranten für Agenda 21 bekommt aus dem Programm Soziale Stadt 26.400 Euro für Miete, Honorare und Sachkosten. Damit kann der Verein eine Koordinatorin beschäftigen und seine drei Gruppen für Kochen, Backen und Recycling-Nähen weiterführen. Eine Förderung der Bingo-Stiftung ist Ende 2016 ausgelaufen. „Die Frauengruppen engagieren sich stark im Teegarten und bei anderen Veranstaltungen im Stadtteil“, erläutert Glahn. Dabei geht es auch um Themen wie Abfalltrennung und gesunde Ernährung.

Von Bärbel Hilbig

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