Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover Ehemaliger Öko wird AfD-Ratsherr
Aus der Region Stadt Hannover Ehemaliger Öko wird AfD-Ratsherr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:33 29.04.2018
Hans-Heinrich Prieß ist neues Mitglied der AfD-Ratsfraktion. Quelle: Nancy Heusel
Hannover

 Die Alternative für Deutschalnd (AfD) im Rat der Stadt hat ein neues Mitglied. Der 77-jährige Hans-Heinrich Prieß übernimmt das Mandat von Roland Herrmann, der als innenpolitischer Berater für die AfD-Bundestagsfraktion nach Berlin gegangen ist. Prieß ist für die älteren Ratsmitglieder kein Unbekannter. Anfang der neunziger Jahre saß er schon einmal im Rat – damals für die Ökologisch Demokratische Partei Deutschland (ÖDP). Um Umwelt-Themen wolle er sich auch jetzt kümmern, sagt Prieß, der zugleich im Eilenriedebeirat sitzt und einem Verein für Insektenkunde angehört. „Eigentlich bin ich ein unpolitischer Mensch“, sagt er. Prieß war der letzte Name auf der Nachrückerliste der AfD.

Prieß hat bereits Erfahrungen in mehreren Parteien gesammelt. Er gehörte nach eigenen Angaben zu den Gründungsmitgliedern der Grünen. „Von denen wurde ich später ausgeschlossen, weil ich ein nationales Bewusstsein hatte“, erzählt er. Zuvor hatte er bei der SPD reingeschaut.

Die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung sieht der ehemalige Polizeibeamte zwar kritisch, will sein Hadern aber nicht in jedem seiner Beiträge zum Thema machen. Darin unterscheidet sich Prieß von seinem Vorgänger Herrmann, der in nahezu jeder seiner Reden, ganz gleich zu welchem Thema, die Asylpolitik geißelte.

Von Andreas Schinkel

„Der teuerste Spielplatz in Hannover“, so betitelt SAE-Geschäftsführer Chris Müller den neuen Mediencampus. Ab sofort werden dort sechs Studiengänge auf 1.500 Quadratmeter unterrichtet.

29.04.2018
Stadt Hannover Ausbau „Rathauskontor“ - Kosten für NS-Lernort explodieren

Der Ausbau der Ausstellungsräume für den Lernort zur NS-Geschichte im Rathauskontor verteuert sich erheblich. Die Kosten steigen um knapp 900.000 Euro. Die Ratspolitik hat mehrheitlich zugestimmt.

29.04.2018

Die Suche nach dem Schläger, der im April 2017 einen Polizisten mit einem sogenannten Kuhfuß angegriffen hat, geht nur schleppend voran. Nach der Veröffentlichung eines Fotos des mutmaßlichen Täters vor gut einer Woche sind bei den Behörden lediglich 18 Hinweise eingegangen.

29.04.2018