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Stadt Hannover 3400 Stunden Stauhilfe auf der Autobahn
Aus der Region Stadt Hannover 3400 Stunden Stauhilfe auf der Autobahn
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17:03 02.11.2018
Die ehrenamtlichen Stauhelfer der Johanniter waren 2018 insgesamt 3400 Stunden im Einsatz und legten mehr als 91.000 Kilometer zurück. Quelle: Alexander Körner
Hannover

Die Stauhelfer der Johanniter blicken auf einen einsatzreichen Sommer zurück. Mehr als 91.000 Kilometer legten die Ehrenamtler zwischen Ostern und Oktober auf ihren Motorrädern zurück. „Besonders in diesem Sommer mit seinen ungewöhnlich hohen Temperaturen war das eine große Leistung“, sagt Hans-Günther Hackmann, Fachberater Motorradstaffeln im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Laut Carmen Scholze vom Innenministerium leisten die Stauhelfer einen wichtigen Beitrag „zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“.

Die Ehrenamtler verteilen unter anderem Getränke an Staugeplagte, heitern die Kinder wieder etwas auf oder leisten Erste Hilfe am Fahrbahnrand. Insgesamt waren die Stauhelfer der Ortsverbände Hannover-Wasserturm, Hildesheim, Northeim, Salzgitter, Aller-Leine und Ahlhorn 3400 Stunden im Einsatz – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. 2017 kamen die Johanniter-Stauhelfer auf 2110 Stunden und 60.435 Kilometer. Die meisten Einsätze seien sozialer Natur gewesen, sagt Michael Scholz, Mitglied der Motorradstaffel Hannover-Wasserturm. Einmal halfen die Ehrenamtler beispielsweise einer Seniorin, die Familie mit ihrem Handy zu kontaktieren.

Bereits im 18. Jahr kooperieren die Johanniter mit der Polizei Hannover, der ADAC unterstützt das Projekt finanziell. „Wir sind froh, dass wir sie haben“, sagt Wolfgang Horn, Leiter des Zentralen Verkehrsdienstes in Hannover. „Die Johanniter können sich um die Sorgen der Verkehrsteilnehmer kümmern, während wir andere Schwerpunkte bei der Aufnahme eines Unfalls setzen müssen.“ Besonders gefordert waren die Helfer erneut auf den Autobahnen 2 und 7, vor allem an Feiertagen wie Pfingsten und Himmelfahrt hatten die Ehrenamtler viel zu tun – ganz zu schweigen von den Sommerferien. Viele Stauhelfer sind erst jetzt selbst in den Urlaub aufgebrochen.

Große Probleme waren 2018 erneut das Bilden der Rettungsgasse und Gaffer. Neben ihrer normalen Stauhelfer-Tätigkeit mussten die Motorradfahrer auch Einsatzkräften dabei helfen, schnell durch die kilometerlangen Staus bei Unfällen zu kommen. „Das geht mit dem Motorrad besser als zum Beispiel mit einem Streifenwagen“, sagt Horn. Autofahrer könnten direkt angesprochen werden. Doch trotz allem Frust über Gaffer und das Nichtbilden der Rettungsgasse macht Scholz seine Arbeit gerne: „Die Dankbarkeit der Menschen und ein ehrliches Lächeln entschädigen für vieles.“

Von Peer Hellerling

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