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Stadt Hannover Tiefe Bestürzung über Tod von Bruno Hanne
Aus der Region Stadt Hannover Tiefe Bestürzung über Tod von Bruno Hanne
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17:27 21.06.2018
Bruno Hanne hatte ein Herz für den Döhrener Turm. Dieses Foto entstand 2015. Quelle: Michael Thomas
Döhren-Wülfel

Der plötzliche und unerwartete Tod von Bruno Hanne, dem Vizepräsidenten des Heimatbundes Niedersachsen, hat bei vielen Hannoveranern tiefe Betroffenheit ausgelöst. Wenige Tage vor seinem Tod, so teilte das Präsidium des Heimatbundes mit, habe der 75-Jährige am Döhrener Turm noch das Einsetzen des Cord-Borgentrick-Steins für den früheren Stadtarchivar Klaus Mlynek organisiert, habe an jenem Sonntag noch fröhlich in einem nahegelegenen Biergarten gesessen.

Der Verlust von Hanne sei sehr schmerzlich, zumal er eines der aktivsten Mitglieder des Heimatbundes gewesen sei, so Präsidiumsmitglied Georg Ruppelt. Schon kurz nach dem Beginn seiner Mitgliedschaft 2004 hatte er die Gruppe Döhren-Wülfel „Im Kleinen Freien“ ins Leben gerufen und bis zu seinem Tod geleitet. Eine Herzensangelegenheit war Hanne der Döhrener Turm; so kümmerte er sich auch darum, dass das markante Gemäuer an den Tagen des offenen Denkmals oder zu anderen Gelegenheiten für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wurde. Im Präsidium des Heimatbundes war Hanne seit 2007 vertreten, zunächst als Schriftführer, seit 2016 als Vizepräsident. Er war für den Internet-Auftritts des Vereins verantwortlich, hob den Borgentrick-Ehrenamtspreis aus der Taufe. Die jeweiligen Preisträger wurden von Hanne in von ihm selbst produzierten Filmen präsentiert.

Tiefe Bestürzung über den Tod Hannes äußerte auch die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld. Sie erinnerte daran, dass er historische Stadtteilspaziergänge leitete und viele Begebenheiten aus dem Stadtbezirk in Text und Bild dokumentierte. „Sein Tod reißt eine Lücke, die sich nicht schließen lässt – in der Arbeit und in den Herzen“, heißt es in einem Nachruf der Kulturinitiative.

Von Michael Zgoll

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