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Stadt Hannover Der Zauber(er) von Weihnachten
Aus der Region Stadt Hannover Der Zauber(er) von Weihnachten
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20:20 10.12.2014
Von Rüdiger Meise
Nah am Wasser gebaut: Showmagier Hans Klok lässt eine Assistentin über einer Reihe von Fontänen schweben. Quelle: Petrow
Hannover

Feuer, Rauch, treibende Musik, langbeinige Schönheiten, Artistik, blitzschnelle Tricks, große Illusionen, Knalleffekte – und mittendrin Hans Klok: Der holländische Magier brennt bei seiner Weihnachtsshow „The New Houdini“ ab Donnerstag, 11. Dezember, ein Feuerwerk von Attraktionen ab, und zwar im Wortsinn. Bis zum 4. Januar gastiert der 45-Jährige in einem Zirkuszelt auf dem Schützenplatz – für Klok eine Weltpremiere. Einen Großteil der Show zeigte er in den vergangenen Jahren bereits in London, Paris und Peking, aber nie im eigenen Zelt.

Das Programm ist als Hommage an den Entfesselungskünstler und Illusionisten Harry Houdini angelegt, der Anfang des 20. Jahrhunderts sein Publikum begeisterte – unter anderem in Hannover. „Houdini kann man nicht kopieren – er hat seine Geheimnisse mit ins Grab genommen“, sagt Klok. Einige von Houdinis Tricks zeigt er in moderner Variante. So befreit er sich in einem Wasserbecken von Fesseln oder windet sich kopfüber aus einer Zwangsjacke, während über ihm zwei stählerne Kiefer zusammenzuschlagen drohen. Diese Nummer zeigte er bereits im Oktober auf dem Steintorplatz.

Der Aufwand ist groß: Klok hat Tänzer, Zirkus- und Varietéartisten unter Vertrag genommen, darunter Cai Yong, der 2012 die Auszeichnung „Goldener Clown“ beim Zirkusfestival in Monte Carlo gewann. Vor einem Sternenhimmel-Vorhang wirbelt der Magier mit wehendem Haar über die Bühne und lässt sich von seinen Assistentinnen anhimmeln. Klok lässt sie in allerlei Behältern verschwinden (Käfige, Glaskästen, Maschinen, Holzkisten ...) und zaubert sie nach Belieben wieder herbei – gern auch in doppelter Ausführung. Die Show ist ein Parforceritt durch die Geschichte der Zauberei und will auch einen Ausblick in deren Zukunft geben: „Das Publikum weiß heute immer besser über Tricks bescheid – trotzdem muss es gelingen, es noch zu begeistern“, sagt der Meister.

Heiligabend spielt Klok um 14 Uhr, am Abend hat er für seine rund 70 Mitarbeiter ein Restaurant angemietet. „Dann feiern wir – aber erfahrungsgemäß dauert das nicht lange, weil alle zu erschöpft sind.“ Bleibt zu hoffen, dass Klok nicht Weihnachten wegzaubert.

Showtime ist täglich, an den meisten Terminen gibt es Vorstellungen um 15 Uhr und 20 Uhr. Karten gibt es für Preise zwischen 20 und 65 Euro in den HAZ-Ticketshops und in den HAZ-Geschäftsstellen.     

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