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Stadt Hannover Jede Woche 45 neue Flüchtlinge in Hannover
Aus der Region Stadt Hannover Jede Woche 45 neue Flüchtlinge in Hannover
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00:47 19.05.2018
Soll in Kürze bezugsfertig seint: Neue Flüchtlingsunterkunft Helmkestraße (hier ein Bild aus dem Januar). Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

 3868 Flüchtlinge sind derzeit in städtischen Unterkünften untergebracht, aktuell kommen jede Woche etwa 40 bis 50 hinzu. „Die vorhandenen Plätze sind gut ausgelastet“, sagt Koordinator Marc Schalow aus der Bauverwaltung. Weil auch immer mehr Obdachlose, meist Zuwanderer aus Osteuropa, untergebracht werden müssen, will die Stadtverwaltung den Ratspolitikern Anfang nächsten Monats in einer Sondersitzung von Ausschüssen ein Konzept für neue Standorte von Containeranlagen unterbreiten. 

Die Quote des Landes, die seit Ende 2016 gilt, sieht vor, dass Hannover noch Plätze für 519 weitere Flüchtlinge vorhalten muss. Lange Zeit sah es so aus, als wenn der Zzuzug zum Erliegen komme, seit dezember aber steigen die Zahlen wieder an. Schalow berichtete am Mittwoch den Baupolitikern des Rates, dass der Wochendurchschnitt an Neuankömmlingen derzeit leicht unterschritten werde, weil es Krankheitsfälle in der Landesverwaltung gebe und daher die Verteilung auf die Kommunen etwas schleppe. Hannover müsse sich aber darauf vorbereiten, dass die Zahlen wieder anstiegen. 

In Kürze soll die fertiggestellte Unterkunft Helmkestraße (Hainholz) in Betrieb nehmen, für Mittwoch ab 17 Uhr ist im Kulturtreff Hainholz ein Infonachmittag anberaumt für Interessierte, die Informationen haben wollen oder sich engagieren wollen. Kurz vor der Fertigstellung stehen auch die Unterkünfte Albrecht-Schaeffer-weg (Badenstedt), Oheriedentrift (Bemerode/Kronsberg) sowie Nikolaas-Tinbergen-Weg (Groß-Buchholz). Diese böten Platz für gut 300 Plätze, reichen also rechnerisch für etwa acht Wochen.        

Die Zahl an Obdachlosen betrug zum Monatswechsel 1289, auch hier ist die Tendenz steigend. Es sind in der Regel keine Hannoveraner, die ihre Wohnung verlieren, sondern Armutsflüchtlinge aus Südosteuropa, die in Hannover stranden. Auch bei diesem Personenkreis sei die Zahl der Unterbringungsplätze erschöpft, sagt Schalow.       med

Von Conrad von Meding

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