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Stadt Hannover Salafisten sollen per PayPal spenden
Aus der Region Stadt Hannover Salafisten sollen per PayPal spenden
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00:21 18.12.2014
Von Tobias Morchner
Weil ihr Bankkonto gekündigt wurde, haben Salafisten nun aufgerufen, per Paypal an den Verein "Schlüssel zum Paradies" zu spenden. Quelle: dpa/Symbolbild
Hannover

Wie der Verein auf seiner Facebook-Seite mitteilt, verweigern die meisten Banken den Salafisten die Zusammenarbeit. Sein ursprüngliches Konto war dem Verein „Schlüssel zum Paradies“ gekündigt worden, nachdem über die Medien bekannt geworden war, was hinter dem Zusammenschluss steckt. Der Verein war damals in die Schlagzeilen geraten, nachdem deren Mitglieder in der Fußgängerzone Ausgaben des Koran umsonst verteilt hatten.

Überweisung nach England kosten zu viel

Auch der Umweg über ein ausländisches Kreditinstitut bleibt den radikalen Moslems verwehrt. Man habe versucht, ein Konto bei einer islamischen Bank in England zu eröffnen, sei dort aber ebenfalls gescheitert, heißt es im Netz. Denn die Bank in England habe noch keine Freigabe für das neue SEPA-Verfahren bekommen, sodass pro Überweisung ins Ausland Gebühren zwischen fünf und 15 Euro anfallen würden.

Die Anhänger sind von Paypal nicht begeistert

Jetzt muss der Verein, der das aus dem Mittelalter stammende religiöse Gesetz des Islam, die Scharia, sehr streng auslegt, unerwartet neue Wege gehen. So rufen die Mitglieder vom „Schlüssel zum Paradies“ ihre Anhänger derzeit dazu auf, ihnen die Spendengelder per PayPal zukommen zu lassen. Die im Internet beliebte Zahlungsweise sei „momentan so ziemlich die einzige Möglichkeit, Spenden zu sammeln“, teilt der Verein mit. Leider seien sehr viele der Anhänger von der neuen Bezahlmethode noch stark abgeschreckt. Der Verein ruft seine Anhänger auf, sich dennoch bei PayPal registrieren zu lassen, um den Spendenfluss wieder in Gang zu bekommen.

Wie viele Unterstützer dem Aufruf bislang gefolgt sind, ist nicht bekannt. „Der Schlüssel zum Paradies“ plant, in Hannover ein sogenanntes Dawah-Zentrum zu errichten. Dort soll Infomaterial für Muslime und Nichtmuslime hergestellt werden sowie Unterricht für die „Dawah“ (Ruf zum Islam) erteilt werden.

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