Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover Bauarbeiten an der Feuerwache 3 verzögern sich
Aus der Region Stadt Hannover Bauarbeiten an der Feuerwache 3 verzögern sich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 07.12.2018
Blick auf den Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 an der Lange-Feld-Straße. Quelle: Moritz Frankenberg
Hannover

Der Bau der neuen Feuerwache 3 an der Lange-Feld-Straße in Kirchrode wird später fertig, als ursprünglich geplant. Eigentlich sollten die rund 100 Einsatzkräfte bereits im April von der Südstädter Jordanstraße in das neue Domizil wechseln. Jetzt verzögert sich der Umzug nach HAZ-Informationen um mehrere Monate. Trotz der Verzögerung muss die Feuerwehr ab dem 1. April den Brandschutz für das Messegelände sicherstellen. Das beinhaltet der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Hannover und der Deutsche Messe AG, die den 25 Millionen teuren Neubau mit einer bislang nicht öffentlich genannten Summe bezuschusst.

Der neue Standort der Feuerwache 3 war auch deswegen ausgewählt worden, weil die Messe von dort über den Schnellweg in nur sieben Minuten erreicht werden kann. Vom alten Standort dauert es unter Umständen ein wenig länger. Wie genau die Berufsfeuerwehr trotz des verzögerten Umzugs ihren Verpflichtungen gegenüber der Messe AG wahrnehmen will, ist noch offen. Details will die Verwaltung bei der Sitzung des Organisations- und Personalausschusses am 12. Dezember bekannt geben. Bereits jetzt steht fest, dass die derzeit bestehende Freiwillige Feuerwehr der Messe formell nicht aufgelöst wird. Als erster Ansprechpartner für die Berufsfeuerwehr werden künftig der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr und dessen Stellvertreter bereit stehen.

Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest

Die Verzögerungen bei der Fertigstellung der neuen Feuerwache ergeben sich unter anderem daraus, dass die Bauarbeiten an der Lange-Feld-Straße später fertig gestellt wurden, als ursprünglich gedacht. Deshalb war das Baugrundstück schlecht oder gar nicht zu erreichten, die Arbeiten dort gerieten ins Hintertreffen. Einen konkreten Eröffnungstermin für die neue Feuerwache 3 gibt es bislang nicht. Fest steht bislang bloß der Termin für das Richtfest. Das soll am 14. Dezember begangen werden.

Unverändert angespannt ist die Situation beim zweiten großen Neubauprojekt für die Berufsfeuerwehr, der neuen Leitstelle in der Nordstadt. Zwar laufen dort die Arbeiten weiter, der Streit zwischen der Stadt und der Baufirma Züblin aber ist längst noch nicht beigelegt. Die Gespräche mit dem Bauunternehmen erfolgten nach wie vor konstruktiv, teilte Stadtsprecher Dennis Dix mit. „Das Erfordernis eines Schlichtungsverfahrens ist derzeit in gemeinsamer Abstimmung mit Züblin“, sagte Dix weiter. Wegen der Verzögerung beim Bau der neuen Regionsleitstelle ist die Feuerwehr derzeit damit befasst, die Technik in der alten Funkzentrale in der Calenberger Neustadt für insgesamt 4,8 Millionen Euro aufzurüsten. Die Arbeiten seien noch nicht abgeschlossen, teilte die Stadt mit.

Streit um Leitstelle in der Nordstadt geht weiter

Die dafür benötigte Gesamtsumme von 4,8 Millionen Euro setzt sich zusammen aus 3,2 Millionen Euro für die Beschaffung der notwendigen Technik für die Nachrüstung der alten Leitstelle sowie 1,6 Millionen Euro für die dadurch erforderlich gewordene Nachrüstung des Rechenzentrums der Stadt in der Leinstraße. Für die zusätzlichen Investitionen macht die Verwaltung die Baufirma Züblin verantwortlich. Deshalb sollen die Mehrkosten dem Bauunternehmen in Rechnung gestellt werden, heißt es in dem Antrag der Verwaltung.

Die alte Leitstelle kann allerdings nicht im laufenden Betrieb auf den neusten Stand gebracht werden. Geplant ist deshalb, die sogenannte Redundanzleitstelle, die derzeit in der Feuerwache Stöcken gebaut wird und im Dezember 2018 fertig sein soll, übergangsweise ab Januar 2019 als Funkzentrale der Berufsfeuerwehr zu nutzen. Dann soll die alte Leitstelle in der Calenberger Neustadt technisch umgerüstet werden und ab März wieder in Betrieb genommen werden.

Von Tobias Morchner

Die Stadt hat den Bauantrag für ein Waldpädagogikzentrum abgelehnt. Die Landesforsten wollen 1,3 Millionen Euro in die Einrichtung für Kinder und Jugendliche investieren. Ein Gerichtsstreit droht.

07.12.2018

Ein Fernseh-Gespräch mit einem Pädophilen und ein Hurricane-Report: Die Landesmedienanstalt hat den Niedersächsischen Medienpreis an Privatsender verliehen. Dabei gab es auch mahnende Worte zum Journalismus.

09.12.2018
Stadt Hannover Die tägliche Hannover-Glosse - Lüttje Lage: Ein Leben voller Risiken

So lustig kann das Leben in Hannover sein: In der täglichen Kult-Glosse „Lüttje Lage“ erzählen HAZ-Autoren von den skurrilen, absurden und bemerkenswerten Erlebnissen des Alltags. Heute: Ein Leben voller Risiken

06.12.2018