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Stadt Hannover Kritik am Konzept fürs Schlossmuseum
Aus der Region Stadt Hannover Kritik am Konzept fürs Schlossmuseum
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21:01 14.01.2012
Von Andreas Schinkel
So soll das fertige Schloss aussehen. Quelle: Virtual Pix (Handout)
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Hannover

Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums, erinnert daran, dass im Schloss bisher keine Stelle für Museumspädagogik vorgesehen ist. „Die Ausstellungen dürften auch für Kinder und Jugendliche äußerst spannend sein“, sagt er. Zwar beschäftigt Schwark einen Pädagogen in seinem Haus am Hohen Ufer, der könne aber nicht noch für das Schlossmuseum herangezogen werden. Schwark wird künftig auch Chef des Schlossmuseums sein. Viele historische Schätze sollen vom Hohen Ufer in die Herrenhäuser Gärten verlegt werden. Das hat, wie berichtet, seinen Preis: Ab 2013 steigen die Eintrittspreise für Schlossmuseum und Gärten auf 8 Euro im Sommer und 6 Euro im Winter.

Der Kostenplan der Stadt sieht bisher sieben Stellen für Aufsicht, Museumskasse und Eingangskontrolle vor. Eine davon soll aus dem „Aufsichtspool“ des Historischen Museums und des Kestnermuseums gestellt werden. Frei verfügbare Kräfte habe man aber nicht, heißt es vonseiten des Historischen Museums. Unklar bleibt auch, wer sich um den Shop im Schlossmuseum kümmert, der immerhin Einnahmen von 20.000 Euro pro Jahr erzielen soll. In der Stadtverwaltung überlegt man jetzt, den Fachbereich Herrenhäuser Gärten mit der Aufgabe zu betrauen. Der betreibt bereits erfolgreich einen Souvenirshop neben dem Eingang zum Großen Garten.

Auch der Gesamtpersonalrat der Stadtverwaltung sieht die Pläne kritisch. „Das ist alles sehr knapp bemessen und sollte noch einmal diskutiert werden“, heißt es. In den bisherigen Kostentabellen werden keine technischen Dienste berücksichtigt, Monteure etwa, die sich um die elektrischen Anlagen im Museum kümmern. „Sollen die von der Stadtentwässerung gestellt werden?“, fragt man sich im Personalrat.

Tunnelbau geplant: Der unterirdische Verbindungsgang zwischen Schloss und dem benachbarten Restaurant „Schlossküche“ wird nun doch gebaut. Das geht aus vertraulichen Papieren der Stadt hervor, über die kommende Woche der Verwaltungsausschuss entscheiden muss. Die Zustimmung der Ratspolitiker gilt als sicher. Geplant ist auch eine neue öffentliche Toilette im Großen Garten.

Dieses Mal war er besonders gut zu verstehen: Im Uni-Lichthof sprach Präsident Prof. Erich Barke beim Neujahrsempfang erstmals durch die Mikrofone der hochmodernen Tonanlage, die die Firma Sennheiser jüngst gespendet hatte. Ein Anlass mehr für Barke, ein Plädoyer für privates Engagement an der von „öffentlicher Finanznot“ betroffenen Hochschule zu halten: Vor 1000 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft hatte er am Freitag eine gute Gelegenheit, für seine unlängst begonnene Spendenkampagne zu werben.

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Plötzliche Glätte auf vielen Straßen in Niedersachsen hat am Samstagmorgen für viele Unfälle mit zahlreichen Verletzten gesorgt. Zum Sonnenaufgang sei es plötzlich glatt geworden, sagte ein Polizeisprecher. Streufahrzeuge waren nicht nur in der Region Hannover im Einsatz. Auch in anderen Teilen Niedersachsens und in Bremen rückten die Helfer aus.

14.01.2012

Am Klinikum Region Hannover (KRH) haben die Ärzte mit den Vorbereitungen für den ab 26. Januar geplanten Arbeitskampf begonnen. Sollte bis dahin keine Einigung zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zustande kommen, wollen von den gut 1000 Medizinern des Regionsklinikums rund 700 gewerkschaftlich organisierte Ärzte in den Ausstand treten.

Veronika Thomas 14.01.2012
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