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Stadt Hannover Plant die Kirche kleine Kapellen?
Aus der Region Stadt Hannover Plant die Kirche kleine Kapellen?
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18:14 24.10.2018
Der strategische Berater der Kulturhauptstadtbewerbung, Oeds Westerhof (von links), Kuturhauptstadtbüroleiterin Melanie Botzki, Gabriele Sand vom Sprengel Museum und Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann beim Treffen des Stadtkirchenverbands. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Beteiligt sich der Stadtkirchenverband unter anderem mit der Idee für kleine, von Architekten und Künstlern originell gestalteten „Gebäuden der Stille“ an der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025? Die Vorschlag für solche kleinen Kapellen an unterschiedlichen Orten in der Stadt ist jedenfalls bei einem Treffen der Mitarbeiter des Stadtkirchenverbandes auf große Resonanz gestoßen.

Ein solches Projekt würde gut zum Motto „Nachbarschaft“ der Kulturhauptstadtbewerbung passen, meinte die Managerin der Kulturkirche Markuskirche, Annegret Kehrbaum, die die Idee vorstellte. Die kleinen „Gebäude der Stille“ müssten offen für alle Menschen sein, betonte sie. Hannover habe Erfahrung mit Kunst im öffentlichen Raum, erläuterte Kehrbaum und verwies auf die von Künstlern gestalteten Haltestellen. „Ein solches Großprojekt hätte große Strahlkraft für die Stadt“, sagte sie.

Andere Kirchenmitarbeiter schlagen zum Beispiel vor, unwirtliche Räume der Stadt wie das Ihme-Zentrum oder den Raschplatz sowohl gestalterisch als auch mit Projekten aufzuwerten. Und häufiger war bei dem Treffen zu hören, dass es in Hannover mehr Treffpunkte für Menschen in der Nachbarschaft geben müsste. Es gab auch Widersprüche: Einerseits wurde gefordert, Kindern wieder mehr Platz zum Spielen und Toben in der Stadt zu geben, andere forderten deutlich mehr Wohnraum in der Nähe des Stadtzentrums.

Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann hatte zu Beginn des Treffens das Selbstverständnis der Kirche in Sachen Kultur deutlich gemacht: „Wir sind der größte Kulturträger in der Stadt“, betonte er. Daher wünsche er sich, dass sich die Kirche an der Bewerbung zur Kulturhauptstadt beteilige.

Von Mathias Klein

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