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Stadt Hannover Maschseefest: Straßensperrungen sorgen für Ärger
Aus der Region Stadt Hannover Maschseefest: Straßensperrungen sorgen für Ärger
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00:15 01.08.2017
Von Andreas Schinkel
Quelle: Archiv
Hannover

„Wir können doch nicht unsere Instrumente und Verstärker vom offiziellen Parkplatz auf dem Schützenplatz bis zu unserem Spielort am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer schleppen“, sagt ein Musiker, der ungenannt bleiben will. Er befürchtet, dass sein Ensemble gar nicht mehr auftreten darf, wenn er sich namentlich beschwert. Erschwerend komme hinzu, dass einige Ensemblemitglieder recht betagt seien.

Die Polizei will das Maschseefest aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr umfangreicher für den Verkehr sperren als zuvor. Arthur-Menge-Ufer, Willy-Brandt-Allee, Culemannstraße und das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer - vom Sprengel-Museum bis zum Altenbekener Damm - werden an den besucherstarken Tagen wie mittwochs und freitags ab 19 Uhr abgeriegelt. Sonnabends sind diese Straßen schon ab 17 Uhr nicht mehr befahrbar, sonntags bereits ab 13 Uhr. Insbesondere sonntags dürfte die Sperrung mehrere Musikformationen betreffen, die zum Frühschoppen aufspielen. Montags, dienstags und donnerstags sind keine Einschränkungen geplant.

Festorganisator Hans Nolte räumt ein, dass er sich um eine Lösung kümmern muss. „Wir werden mit der Polizei sprechen“, sagt Nolte. Auch müsse trotz Straßensperrung gewährleistet sein, dass im Notfall Handwerker bis zu den Ständen vordringen, etwa bei Stromausfällen und Rohrbrüchen. Der HVG-Chef kann sich verschiedene Lösungen vorstellen. „Wir könnten einen Shuttle-Bus vom Parkplatz am Schützenplatz einrichten“, sagt Nolte. Oder die Polizei begleite größere Ensembles bis zum Auftrittsort.

Gedenkort bewahren: Beim Aufbau des Maschseefestes müsse darauf geachtet werden, dass die Gedenkstätte an der Geibelbastion gut sichtbar bleibe, fordern die Grünen. Dort ist eine Tafel im Boden eingelassen, die an die Bücherverbrennung erinnert. 

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