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Stadt Hannover Leibniz-Uni begrüßt ihre Erstsemester
Aus der Region Stadt Hannover Leibniz-Uni begrüßt ihre Erstsemester
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19:19 17.10.2016
Start ins Wintersemester an der Leibniz-Uni. Quelle: Eberstein
Hannover

Es geht wieder los: An der Leibniz-Universität Hannover haben im Wintersemester 2016/2017 rund 4400 Studienanfänger neu angefangen. In zwei großen Eröffnungsfeiern wurden sie im Lichthof des Hauptgebäudes und zugeschalteten Hörsälen von Uni-Präsident Prof. Volker Epping begrüßt. "Unsere Universität bietet viel, ein spannendes Lehr- und ein gutes Serviceangebot", sagte Epping. "Sie soll Ihnen eine Heimat werden, und wir werden alles dafür tun, dass das auch klappt."

Die Zahl der Erstsemester entspricht der der Vorjahre, die meisten sind (Stand 10. Oktober 2016) in den Studiengängen Wirtschaftswissenschaften (609) und Jura (414) eingeschrieben. Endgültige Zahlen werden erst Mitte November vorliegen. An der Hochschule Hannover war das Semester schon im September gestartet: 1837 Studenten haben ein Bachelor- und 261 weitere ein Masterstudium begonnen. Besonders hoch war die Nachfrage im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit: Auf einen Platz kamen 25 Bewerbungen. An der Medizinischen Hochschule Hannover sind derzeit 3386 Studenten immatrikuliert, zwei Drittel davon in Medizin. In diesem Semester haben 510 neu angefangen, davon 271 in Medizin, 77 in Zahnmedizin und 165 in anderen Fächern wie Bevölkerungsmedizin oder Hebammenwissenschaften. An der Tierärztlichen Hochschule (Gesamtzahl 2300 Studenten) starten 256 Erstsemester und 20 Masterstudenten. An der Hochschule für Musik, Theater und Medien gibt es rund 400 Studienanfänger, insgesamt sind es 1530 Studenten.

Die Gesamtzahl der Studenten an der Leibniz-Uni ist auf mittlerweile rund 28.000 gestiegen, vor einem Jahr waren es noch 26.300.  Der Anteil der ausländischen Studenten wächst, jetzt sind es schon 3500. Die Berichte über Lehrermangel haben landesweit die Nachfrage nach Pädagogik-Sudiengängen wachsen lassen. In Hannover gab es beim Lehramt für berufsbildende Schule im Bachelor-Bereich ein Plus von 19 Prozent. Bei den Masterstudenten verzeichnen die Sonderpädagogik ein Plus von 8 Prozent, der Zuwachs beim Lehramt für Gymnasien beträgt 3 Prozent. Insgesamt ist die Zahl der neuen Master-Studenten gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 2100 gestiegen, die meisten in den Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau und Elektro- und Informationstechnik. 

"Heute beginnt ein neuer Abschnitt in Ihrem Leben", sagte Epping zu den Erstsemestern: "Jetzt sind Sie frei und können selbstbestimmt entschieden." Von der Pflicht zu Lernen entbinde dies aber nicht, besser sei es, damit bald zu starten und nicht erst Anfang nächsten Jahres, weil man für die Prüfungen am Semsterende nicht alles innerhalb von 14 Tagen lernen könne.

Nach der Eröffnungsfeier mit Reden, vielen  Filmbeiträgen, darunter auch ein Grußwort von Oberbürgermeister Stefan Schostok ("Es wäre schön, wenn Sie auch nach dem Studium hierbleiben, Study and Stay ist die Devise"), und einer Talkrunde wurden die Studienanfänger mit Fahnen, Plakaten, Bier und lauter Musik von ihren Tutoren abgeholt. 

Tipps für Erstsemester

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Überschattet wird der Semesterstart für zahlreiche Studenten von der noch immer nicht erfolgreichen Wohnungssuche. In Hannover fehlen nach Angaben des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) Hunderte Wohnungen für Erstsemester und Studenten. Der Asta vermittelt daher im Internet Schlafplätze. Unter dem Titel „Pennen auf dem Sofa oder überwintern im Zelt?“ können Studenten sowohl einen Schlafplatz anbieten als auch ihren Bedarf anmelden.

Der Druck auf dem Wohnungsmarkt wächst laut dem jüngsten Lagebericht der Stadt Hannover weiter. Die Bevölkerungszahl ist in den vergangenen fünf Jahren um 5 Prozent gewachsen. Bis 2030 rechnet die Stadt mit einem weiteren Wachstum um 15.000 Einwohner. Besonders umkämpft ist der Markt für kleine Wohnungen, auf dem sich auch die Studenten bewegen.

Zur Entlastung will die städtische Immobiliengesellschaft GBH am Klagesmarkt und in der Körnerstraße 200 Mini-Wohnungen bauen. Größe: 18 bis 20 Quadratmeter. In der Nordstadt entstehen zudem im Studentenwohnheim 128 neue Plätze. Am Kronsberg soll ein neues Wohnheim entstehen.

dö/mbb/frs

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