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Stadt Hannover Mobike überschwemmt die Stadt mit Leihrädern
Aus der Region Stadt Hannover Mobike überschwemmt die Stadt mit Leihrädern
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00:18 04.11.2018
Auffällig präsentiert: Überall in Hannover stehen jetzt gehäuft die Mobike-Mieträder herum, wie hier am TiHo-Eingang Braunschweiger Platz. Quelle: Conrad von Meding
Hannover

Der Mietradanbieter Mobike hat die Zahl seiner orangenen Räder in Hannover mehr als verdoppelt. Statt 400 wie bisher stehen jetzt 1000 Räder auf Plätzen und an Straßenrändern. Die Häufung ist auffällig: Mitarbeiter des Unternehmens haben sie gezielt an viel frequentierten Stellen platziert, dort aber stehen sie seit Tagen in Pulks herum. Nach Unternehmensangaben hingegen werden sie intensiv genutzt. Das Geschäft am Standort Hannover sei „herausragend positiv gestartet“, sagt Sprecherin Beate Overbeck.

Im September hatte der chinesische Anbieter den ersten Schwung Räder nach Hannover gebracht. Damals war die Pleite des Konkurrenten Obike in Singapur gerade öffentlich geworden, dessen Räder kaum noch in Hannover zu sehen sind. Mobike will mit besserem Service punkten, unter anderem müssen Nutzer keine Kaution hinterlegen. Wer die Räder fahren will, muss sich auf dem Smartphone eine App herunterladen, bekommt dort Standorte angezeigt und kann sich sein Rad gegen Bezahlung freischalten. Die Stadt hat keinen Einfluss, hat aber bestimmte Sperrzonen für das Abstellen der Räder festgelegt, etwa im Maschpark.

Derzeit sind die Räder vielfach an Stadtbahnhaltestellen, Hochschuleinrichtungen und vor Kiosken platziert. Anfangs waren sie nur in der Kernstadt nutzbar, inzwischen ist der Radius auf Linden erweitert worden. Angaben zu Nutzerzahlen macht das Unternehmen nicht. Man wolle die Zahl der Mobikes weiterhin erhöhen und der Nachfrage anpassen, kündigt Sprecherin Overbeck an.

Die Nutzung kostet 1 Euro für 20 Minuten, mit Zeitpässen wird es deutlich billiger. Besonders komfortabel sind die Räder nicht, weil sie für Kurzstrecken gedacht sind und robust sein sollen. Immerhin verfügen sie über eine Gangschaltung.

Von Conrad von Meding

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