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Stadt Hannover Filmfestival Utopianale startet
Aus der Region Stadt Hannover Filmfestival Utopianale startet
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15:31 05.11.2018
Die Utopianale beginnt. Quelle: Wissenschaftsladen Hannover
Linden-Nord

Ein nachhaltiges Leben in vielen Facetten – darum dreht sich alles beim sechsten Dokumentarfilm-Festival Utopianale, das am 10. und 11. November im Freizeitheim Linden läuft. Neben fünf Filmen gibt es Podiumsgespräche und Workshops zu den Leitthemen Wohnen und Demokratie.

Los geht es am Sonnabend, 10. November, um 10 Uhr mit dem Film ist „Zeit für Utopien“. Die Macher haben weltweit Projekte besucht, die auf Nachhaltigkeit setzen. Der Film „Sprengel – ein Stück Schlaraffenland“ wiederum gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Wohnprojekts in Hannovers Nordstadt; Beginn ist um 14.30 Uhr. Um das Wohnen unterwegs geht es in der Reportage „Weit – die Geschichte von einem Weg um die Welt“, der ab 19.30 Uhr gezeigt wird.

Am Sonntag, 11. November, thematisiert der Film „Free Lunch Society“ ab 11 Uhr das viel diskutierte bedingungslose Grundeinkommen, das jedem Bürger eine finanzielle Zuwendung des Staates sichern soll. Mit der Frage, wie Hannover in der Zukunft aussehen könnte, haben sich Wissenschaftler der Leuphana-Universität Lüneburg beschäftigt – so ist der Film „Hanother – Urbane Möglichkeitsräume für nachhaltige Entwicklung“ entstanden, der ab 17.45 Uhr als Premiere zu sehen ist.

Die Podiumsgespräche starten am Sonnabend um 12 Uhr mit der Frage „Wie wollen wir wohnen?“, eingeladen sind die Autoren Daniel Fuhrhop („Verbietet das Bauen“) und Tobi Rosswog. „Wie gelingt Demokratie?“ ist das Thema des Podiums am Sonntag, bei dem ab 15 Uhr unter anderem Vertreter des Vereins Politik zum Anfassen, des Demokratieforums Linden-Limmer und der Bürgerinitiative Wasserstadt diskutieren. Zum Filmfestival gehören auch Workshops sowie ein Markt der Möglichkeiten, bei dem am Sonnabend ab 18.30 Uhr nachhaltige Projekte aus Hannover und der Region vorgestellt werden.

Bereits im Vorfeld des Festivals, am Freitag, 9. November, läuft unter Leitung des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen von 9 bis 14 Uhr ein Projekttag für Schulen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn befassen sich mit der Frage „Wie wollen wir im Jahr 2030 leben?“.

Veranstaltet wird die Utopianale vom Wissenschaftsladen Hannover, der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Stadtteilkultur sowie dem Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Hannover.

Karten gibt es an der Tageskasse sowie im Vorverkauf – die Bandbreite reicht vom ermäßigten Tagestickets für 7 Euro bis zum Förderer-Wochenendticket für 75 Euro. Mehr Informationen unter utopianale.de.

Von Juliane Kaune

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