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Stadt Hannover Alternativstandort für den Spielplatz
Aus der Region Stadt Hannover Alternativstandort für den Spielplatz
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00:15 12.02.2019
Alternativstandorte für geplanten Spielplatz Quelle: Privat
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Der geplante Spielplatz am Pastor-Jäckel-Weg stößt auf Widerstand. Der BUND Region Hannover lehnt die Pläne vehement ab, da am vorgesehenen Standort in einer Senke zwischen Günther-Wagner-Allee und Am Listholze Gehölzbestände mit sehr alten Obstbäumen gerodet werden sollen. „Aufgrund der Altlastenproblematik soll das Gelände um 25 Zentimeter angehoben werden. Dafür müssen insgesamt 36 Bäume gefällt werden“, kritisiert Dirk Hofmeier vom BUND-Vorstand und spricht von einer Fehlplanung. Eine Geländebegehung habe ergeben, dass sich darunter auch zwölf alte Obstbäume befinden. Darüber hinaus werde an den Fällmarkierungen vor Ort deutlich, dass der Gehölzbestand auch auf der im Nordwesten vorgesehenen „Grünfläche“ fast vollständig entfernt werden soll, obwohl laut Drucksache eine behutsame Auslichtung und die Entwicklung eines Rückzugsraums für Pflanzen und Tiere vorgesehen sei.

Der BUND schlägt zwei Alternativstandorte vor. Zum einen könnte man den Spielplatz auf die im Süden angrenzende Fläche verlegen. Diese Fläche ist im Bebauungsplan als Bolzplatz und öffentliche Grünverbindung vorgesehen und kann daher mit einem Spielplatz kombiniert werden. Zum anderen liegt weiter westlich eine ebenfalls als öffentliche Grünverbindung ausgewiesene Fläche. In beiden Fällen handelt es sich um Rasenflächen, die ohne viel Naturzerstörung als Spielplatz genutzt werden könnten, so Hofmeier. Außer Bäumen und Sträuchern im Randbereich unmittelbar am Fußweg sind auf diesen Flächen keine Gehölzbestände vorhanden. Aufgrund der Altlastenproblematik auf der vorgesehenen Fläche ist davon auszugehen, dass beide Alternativstandorte auch kostengünstiger realisiert werden könnten, meinen die Naturschützer.

Hinzukommt, dass bei der südlich angrenzenden Fläche die Ausgänge des Spielplatzes auf einen beruhigten Fußweg gelegt werden können. Das habe laut BUND gegenüber der jetzt angedachten Fläche den Vorteil, dass die Unfallgefahr gerade mit kleinen Kindern deutlich reduziert werden kann. Bei der jetzigen Fläche führen die Ausgänge direkt auf den Pastor-Jäckel-Weg, einen an dieser Stelle stark frequentierten Radschnellweg.

Das letzte Wort über den genauen Standort des Spielplatz ist noch nicht gesprochen. Sowohl im Umweltausschuss als auch im Bezirksrat Vahrenwald-List ist das Vorhaben noch Thema. An der Planung für den Spielplatz haben sich im Vorfeld auch Kinder beteiligt und ihre Wünsche geäußert. Dabei haben sie allerdings weniger angemerkt, wo sondern welche Spielgeräte aufgestellt werden sollen.

Von Susanna Bauch

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