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Stadt Hannover Weitere Planungsprobleme an der MHH
Aus der Region Stadt Hannover Weitere Planungsprobleme an der MHH
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19:27 09.02.2017
Von Mathias Klein
Wer auch immer Schuld hat: Bei Bauplanungen auf dem MHH-Gelände ist zuletzt einiges daneben gegangen. Quelle: Martin Steiner
Hannover

Für Planungen eines Neubaus der Notaufnahme sind bisher vom Land bisher 3,8 Millionen Euro ausgegeben worden. Das hat das zuständige Wissenschaftsministerium auf Anfrage der HAZ bestätigt.

Weil inzwischen Pläne für den Neubau einer MHH-Zentralklinik vorbereitet werden, gilt der Neubau der zentralen Notaufnahme nach den vorhandenen Plänen als unwahrscheinlich. Denn künftig soll die Notaufnahme in der neuen Zentralklinik integriert werden. Die bisherigen Planungskosten wären dann nutzlos gewesen. Laut MMH-Vizepräsident Andreas Tecklenburg gehen die Planungen auf das Jahr 2010 zurück. Für die Pläne sei allerdings das Staatliche Baumanagement Niedersachsen (SBN) zuständig, das Bauherr für die Gebäude des Landes ist.

Der Neubau der Notaufnahme gilt seit Jahren als dringend notwendig, weil das 1972 errichtete Gebäude längst nicht mehr den räumlichen Anforderungen entspricht. Die Zahl der Patienten hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Zwar wurde immer wieder in die technische Ausstattung investiert, aber die Platzverhältnisse ließen sich nicht entscheidend verbessern.

Geplant war ursprünglich ein Neubau mit einer Gesamtfläche von 4100 Quadratmetern, die Kosten waren mit 70 Millionen Euro berechnet. Baustart sollte eigentlich 2015 sein. Ab Juni wird die Notaufnahme in ein Provisorium ziehen: Derzeit werden die Räume der früheren Urologie dafür umgebaut. Der Umzug ist für den 27. Juni geplant.

In den vergangenen Tagen waren Probleme mit mehreren anderen MHH-Bauten bekannt geworden. Ein neues Laborgebäude für die MHH steht seit mehr als zwei Jahren leer. Der Bau hat mehr als 30 Millionen Euro gekostet, nach der Fertigstellung stellte sich jedoch heraus, dass eine zu geringe Stromkapazität sowie eine zu geringe Notstromkapazität geplant worden waren.

Ob für die Fehler die MHH oder das Staatliche Baumanagement des Landes verantwortlich ist, lässt sich aus Sicht des zuständigen Wissenschaftsministeriums nicht mehr feststellen. So oder so: Wie es scheint, war es um die Kommunikation zwischen beiden Stellen nicht zum Besten bestellt.

Der leer stehende Bau kostet den Steuerzahler pro Jahr 460 000 Euro. Der Neubau einer Radiologie war von der MHH sechs Jahre lang geplant worden. Nach scharfer Kritik des Landesrechnungshofes, der der MHH erhebliche planerische Mängel vorgeworfen hatte, beerdigte die Hochschule das Projekt im Jahr 2013. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Planungskosten in Höhe von 1,03 Millionen Euro entstanden.

Die Kunstfestspiele in der Regie von Ingo Metzmacher entwickeln sich zu einem Erfolgsmodell. Die Veranstaltungen im vergangenen Jahr waren zu 90 Prozent ausgelastet, insgesamt besuchten 15 000 Gäste die Konzerte, Theateraufführungen und Kunstdarbietungen. 

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