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Stadt Hannover Mann will mit kurioser Anzeige "Dreckskarre" loswerden
Aus der Region Stadt Hannover Mann will mit kurioser Anzeige "Dreckskarre" loswerden
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16:06 25.01.2017
Quelle: dpa/Ebay-Screenshot (HAZ-Montage)
Hannover

Mit einer besonders ehrlichen Kleinanzeige versucht momentan ein Hannoveraner seinen drei Jahre alten VW Touran bei Ebay loszuwerden. Dabei lässt er kein gutes Haar an dem Auto – und an seiner Ehefrau, die den Wagen offenbar in erster Linie genutzt hat. Offensiv zählt er die vier Probleme auf, die sie in den letzten Jahren – seiner Meinung nach – verursacht hat. 

  1. Seine Frau habe den Touran vier Wochen nach dem Kauf falsch betankt – nämlich mit Benzin statt Diesel. "Ich weiß nicht wie, aber sie hat es - nachdem sie den Motor startete - tatsächlich gemerkt", schreibt der Mann. Die Folge: eine teure Reparatur. 
  2. Die Fahrerin habe zudem die Kupplung beim Fahren dauerhaft falsch benutzt. "Sie hat sonst keinen Klumpfuß, aber beim Schalten könnte man auf die Idee kommen", schreibt der Mann dazu. Folge: Nach 70.000 Kilometern sei die Kupplung "im Arsch" gewesen. Auch das zog eine teure Reparatur nach sich.
  3. Im Nachhinein, so der Mann, müsse man wohl sagen, dass ein Diesel-Kauf nicht die weiseste Entscheidung gewesen sei. "Wir wohnen in einer Stadt (Schule um die Ecke, Supermarkt um die Ecke, Arbeit um die Ecke) und meine Frau kriegt es hin, im Jahr 22.000 KM zu fahren", schreibt der Besitzer in der Anzeige mit Blick auf die vielen Kurzstreckenfahrten. 
  4. Kleine Kratzer im Bereich der Hintertür. Schuld daran hat offenbar zumindest diesmal nicht seine Frau, sondern das Kind. "Ich hab dem Bengel 4000 mal gesagt, er soll beim Einsteigen aufpassen!!!! Das hat er natürlich nicht immer gemacht", heißt es in der Anzeige

Bei dem Text wird schnell deutlich: Der Besitzer hatte mit seiner "Dreckskarre" offenbar jede Menge Ärger – und möchte das Auto einfach nur noch loswerden. Lobend erwähnen will er deshalb nur eines: der Touran sei unfallfrei. 

Die ehrlichen Angaben kommen bei den möglichen Käufern gut an. Zehntausende Nutzer haben sich die Anzeige inzwischen angesehen. Zudem berichtet der Verkäufer, dass er hunderte E-Mails erhalten habe – vermutlich vor allem mit Beileidsbekundungen und Schadenfreude.

Ein Nutzer schrieb etwa, dass er und seine Kumpels dem Verkäufer gerne eine Kiste Bier spendieren würden. Grund: "Sie haben unseren Abend sehr bereichert. [...] Endlich ein Mann, der öffentlich ausspricht, was wir alle denken. Danke!"

Die Ursprungsanzeige wurde wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen mittlerweile gelöscht. Grund war vermutlich die sehr derbe Sprache, mit der der Verkäufer die Probleme und die Geschichten dahinter geschildert hat. Die deutlich abgeschwächte Form gibt es nun hier zu lesen. Verkauft hat der Mann das Auto allerdings noch immer nicht.

ewo 

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