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Stadt Hannover Warum der Standort Hannover sich gut bewerben lässt
Aus der Region Stadt Hannover Warum der Standort Hannover sich gut bewerben lässt
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00:28 24.03.2018
Der Kampf um Nachwuchskräfte – wie hier bei den „Career Dates“ in der Leibniz-Universität – ist hart. Ein gutes Stadtmarketing könne dabei helfen, brauche aber Geld, mahnt Hannovers Tourismuschef. Quelle: Foto: Wallmüller (Archiv)
Hannover

Ein stärkeres Engagement hannoverscher Unternehmen am Standortmarketing fordert der Chef der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HTMG), Hans Christian Nolte. Wenn die Unternehmen junge, qualifizierte Mitarbeiter nach Hannover locken wollten, sei Standortmarketing zwingend nötig, argumentiert Nolte. Dafür benötige die HTMG aber auch Geld. 

Erklärungsbedürftige Stadt

Zwar seien bereits einige Unternehmen wie zum Beispiel die Sparkasse, Enercity und auch die Madsack Mediengruppe Gesellschafter der HTMG. Aber zahlreiche andere, vor allem auch große Unternehmen fehlten, beklagt Nolte. Namen will er nicht nennen. „Aber national und international tätige Unternehmen sollten an ihren Standort vor Ort denken“, betont der HTMG-Chef. 

In einer wirtschaftliche Boomphase wie derzeit, würden die wenigsten Unternehmen daran denken, um gutes Personal zu werben, betont Nolte. „Ich habe den Eindruck, dass es für alle im Moment so komfortabel ist, dass die Zukunftsausrichtung vergessen wird“, sagt er. 

Dabei habe Hannover im Wettbewerb um Arbeitsplätze Standortmarketing bitter nötig. „Denn Hannover ist nach wie vor ein erklärungsbedürftiger Standort“, sagt Nolte. Das heißt: Den Menschen müsse klar gemacht werden, dass Hannover nicht nur gute Arbeitsplätze biete, sondern auch eine besonders lebenswerte Stadt sei. 

Standort Hannover lässt sich gut bewerben

Vergleichbare Großstädte seien wesentlich weiter als Hannover, meint Nolte und nennt als Beispiele Leipzig, Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt und Dresden. „Da läuft das Stadtmarketing mit Zuschüssen, bei denen man neidisch werden kann“, sagt Nolte

Dabei lasse sich für den Standort Hannover eigentlich sehr gut werben, weil der Standort auch in jüngster Zeit in unterschiedlichen Untersuchungen sehr gut bewertetet worden sei, berichtet Nolte. Die Mieten und die Preise für Wohnungen seien moderat, ruhigere Wohngegenden im Umland seien von der City gut zu erreichen, Hannover sei eine besonders grüne Stadt, habe einen hervorragenden Nahverkehr und europaweit anerkannt gute Ausbildungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Leibniz-Universität, die Tierärztliche Hochschule, die Musikhochschule oder die Fachhochschulen. 

Anteile werden aufgestockt

„Damit kann man werben, damit kann man Leute in diese Stadt holen“, sagt Nolte. Große Firmen müssten nicht viel investieren, erläutert er. Einen Gesellschafteranteil von zum Beispiel 10.000 Euro pro Jahr werde doppelt aufgestockt. Denn sowohl die Stadt als auch die Region geben für jeden Anteil noch einmal die gleiche Summe dazu. 

Von Mathias Klein

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