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Martin Kind verhandelt über neuen Namen für AWD-Arena

Umbenennung ist nötig Martin Kind verhandelt über neuen Namen für AWD-Arena

Weil die Marke AWD verschwindet, braucht das Fußballstadion von Hannover 96 einen neuen Namen. Als Namensgeber wird das Versicherungsunternehmen HDI gehandelt. Doch auch die AWD-Mutter Swiss-Life hat Interesse am Sponsoring.

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Wie wird die AWD-Arena in Zukunft heißen? Swiss Life- oder HDI-Arena?

Quelle: dpa

Zürich/Hannover. Der Sponsorenvertrag mit der Swiss-Life-Tochter AWD läuft Mitte des nächsten Jahres aus. Wie in Insiderkreisen bestätigt wurde, verhandelt 96-Präsident Martin Kind mit mehreren Unternehmen, die die Nachfolge der Swiss-Life-Tochter antreten könnten. Als aussichtsreichster Kandidat gilt das hannoversche Versicherungsunternehmen HDI, Teil des börsennotierten Talanx-Konzerns. Die Verhandlungen seien jedoch kompliziert, hieß es. Sollten sie erfolgreich verlaufen, könnte die AWD-Arena bald in HDI-Arena umbenannt werden.

Allerdings ist auch Swiss Life offenbar noch nicht aus dem Rennen. Das Unternehmen will das Sportsponsoring fortsetzen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Zürich mitteilte.  Swiss-Life-Chef Bruno Pfister erklärte, dass er eine Umbenennung der Arena beantragen will. Der Schweizer Mutterkonzern des in Hannover ansässigen Finanzunternehmens werde Gespräche mit dem Club führen, kündigte Pfister an.

„Mit uns hat noch niemand gesprochen. Aber wir haben dazu schon vorher einen Gesprächstermin vereinbart", sagte 96-Clubchef Martin Kind. Das Treffen solle noch in diesem Jahr geführt werden. Kind kündigte „offene und konstruktive" Gespräche an. Ob eine Namensänderung auch finanzielle Folgen für 96 hat, sei noch nicht absehbar.

Swiss-Life hatte am Mittwoch angekündigt, den AWD im Zuge eines millionschweren Sparprogramms in Swiss Life Select umzutaufen. Die Änderung des Firmennamens ist für AWD-Gründer Carsten Maschmeyer "logisch und konsequent". Mit dem Einstieg der Swiss Life als großem Versicherungskonzern seien natürlich Veränderungen einhergegangen, sagte er. Im Zuge des Umbaus sollen zudem Hunderte Jobs eingespart werden.

dpa/ash

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