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Mit der Holz-App in den Wald

Computermesse Cebit Mit der Holz-App in den Wald

Eine App, mit der sich die Maße von Holzstämmen berechnen lassen, und ein verschlüsseltes System für das Homeoffice haben zwei jungen Unternehmen aus Niedersachsen insgesamt 80.000 Euro Preisgeld eingebracht. Die Start-up-Firma Fovea aus Uslar nahm am Montag auf der Cebit den ersten Preis beim Cebit Innovation Award entgegen.

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Preise für die Gründer Manfred Ide (r.) und Axel Ritz.

Quelle: Christian

Hannover. Staatssekretärin Brigitte Zypries überreichte dem Oldenburger Jungunternehmen Lowotec das Preisgeld für den Hauptpreis im „Gründerwettbewerb IKT Innovativ“ des Bundeswirtschaftsministeriums.

Zusammen mit zwei Kommilitonen entwickelte der Förster und Informatiker Manfred Ide die Idee, mithilfe einer Foto-App Waldarbeitern die Vermessung von Holzstämmen zu erleichtern. Aus mehreren Bildern von gestapelten Holzstämmen berechnet die App von Fovea, wie groß und wie schwer das Holz ist, und lässt so in wenigen Minuten Rückschlüsse auf den Verkaufswert zu. „Das bedeutet eine Zeitersparnis von Stunden“, sagt Mitentwicklerin Nadine Weiberg. Aufgrund der simplen Bedienung belohnte das Bildungsministerium die Erfindung mit 50.000 Euro. Laut Geschäftsführer Ide soll das Geld in die Weiterentwicklung der App fließen.

Das junge Unternehmen Lowotec überzeugte die Jury des Gründerwettbewerbs dagegen mit ihrem Konzept, eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem heimischen Computer und dem Firmennetzwerk aufzubauen, ohne dass der Nutzer viele Einstellungen vornehmen muss. Die Brücke zwischen Arbeitsort und Firmenserver stellen lediglich zwei Stecker und eine Software her. Das Wirtschaftsministerium prämierte diese Technologie mit 30.000 Euro.

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