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Stadt Hannover Nach Verletzung will „Sumo Bruno“ mehr Geld
Aus der Region Stadt Hannover Nach Verletzung will „Sumo Bruno“ mehr Geld
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06:48 19.01.2017
Von Michael Zgoll
Gestern ganz zivil: Hakan Orbeyi im Amtsgericht.Foto: Dröse Quelle: Rainer Droese
Hannover

Es war schon ein wenig still geworden um Hakan Orbeyi, doch gestern hatte der „Sumo Bruno“-Darsteller mal wieder einen Auftritt bei Gericht. Diesmal saß der schwergewichtige Schauspieler und Security-Mann aber nicht wegen strafrechtlich relevanter Missetaten wie Körperverletzung oder Betrug auf der Anklagebank, mit denen er ums Jahr 2000 von sich reden gemacht hatte. Nein, derzeit will der 45-Jährige, der 1999 mit dem Film „Kanak Attack“ bekannt wurde und 2016 „Tatort“-Tschiller Til Schweiger seine Schlagkraft beweisen durfte, in einem Zivilprozess um einen Verkehrsunfall lediglich mehr Geld erstreiten.

Der Unfall ereignete sich im Oktober 2015 auf der Stelinger Straße in Stöcken. Ein stadtauswärts fahrender, gelber DHL-Lastwagen wollte nach rechts auf ein Speditionsgelände abbiegen. Der Fahrer musste jedoch anhalten, weil sich auf der Zufahrt der Mercedes eines DHL-Bereichsleiters befand, der nach links auf die Stelinger Straße Richtung Hannover strebte. Dem 48-Jährigen war durch den Lkw die Sicht versperrt, er rollte langsam vorwärts - und dann krachte es.

Am Steuer des Mazda 626, dessen rechte Seite durch die Schnauze des Mercedes kräftig eingedellt wurde, saß Hakan Orbeyi. Er habe erst hinter dem Laster gewartet und diesen dann - über eine durchgezogene Linie hinweg - in langsamem Tempo überholt, erklärte er Amtsrichter Reinhard Wiehe. Ob er wirklich gewartet hatte und langsam fuhr, bezweifelte der beklagte Mercedes-Fahrer. Doch das Gegenteil beweisen kann er Orbeyi wohl nicht.

375 Euro Schmerzensgeld hat der Teilzeit-Schauspieler schon bekommen, doch fordert er für Prellungen und mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit glatte 1000. Zudem soll ihm der Unfallgegner auch die zweite Hälfte seines Blechschadens von 1536 Euro erstatten. Das Urteil wird am 8. Februar erwartet.

Insgesamt 88.900 Euro spart die Stadtverwaltung durch die Kürzung der Bezirksratsmittel ein. Konkret gekürzt werden die Zuschläge pro Einwohner. Deshalb sind die einwohnerstärksten Bezirke Vahrenwald-List, Bothfeld-Vahrenheide und Südstadt-Bult von der Sparmaßnahme besonders betroffen.

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