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Stadt Hannover Behinderungen auf der A2 wegen neuer Aspaltblasen
Aus der Region Stadt Hannover Behinderungen auf der A2 wegen neuer Aspaltblasen
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00:17 22.07.2017
Von Tobias Morchner
Hannover

Die Schäden auf dem vor erst einem Jahr sanierten Teilstück der Autobahn 2 zwischen Garbsen und Wunstorf nehmen weiter zu. Nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sind am Dienstag und Mittwoch weitere sogenannte Blasen in der obersten Schicht der Strecke entdeckt worden. Die genaue Zahl ist derzeit noch unklar. Grund dafür sind auch in diesem Fall die hohen Temperaturen und das wegen starker Regenfälle während der Bauarbeiten eingeschlossene Wasser in der Asphaltdecke.

Asphalt muss „Dampf ablassen“

Die Fachleute wollen am Donnerstagmorgen die Strecke abfahren und dabei eine Bilanz der neuerlich aufgetretenen Schäden ziehen. Die neuen Blasen werden dabei farbig markiert. „Am Wochenende sollen dann die neuen Blasen in der Fahrbahndecke aufgestochen und der Belag wieder platt gedrückt werden“, sagt Friedhelm Fischer von der Landesbehörde. Die Ausbesserungsarbeiten sollen in den verkehrsarmen Zeiten vorgenommen werden. Für diesen Eingriff müssen voraussichtlich der erste und der zweite Überholfahrstreifen gesperrt werden. „Die Fahrzeuge sollen nur über die rechte Spur und den Standstreifen fahren“, sagt Fischer. Wie lange die Ausbesserungsarbeiten dauern werden, ist noch offen.

Erst vor ein wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der vor einem Jahr in einer umfangreichen Baumaßnahme aufgetragene Asphalt auf dem Streckenabschnitt zum Teil wieder defekt ist. „Bei der Fahrbahnerneuerung vor einem Jahr ist es an verschiedenen Stellen der Strecke zum Einschluss von Wasser gekommen“, sagt Friedhelm Fischer. Bei hohen Außentemperaturen fange das Wasser in der Bitumenschicht an zu kochen. Durch den sich dabei bildenden Wasserdampf entstehen Blasen unter der Oberfläche der Fahrbahn. „Diese Blasen haben wir aufgestochen, damit der Dampf entweichen konnte, und anschließend haben wir den Asphalt notdürftig befestigt“, sagt Fischer. Seither gilt auch die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 80 auf der Strecke.

Sanierung frühestens 2018

Ob die viel befahrene Ost-West-Tangente in diesem Abschnitt wegen der jetzt aufgetretenen Schäden noch einmal grundsaniert werden muss, entscheidet sich frühestens im Herbst. Sollte dort wieder für längere Zeit eine Dauerbaustelle entstehen, würde dass nicht vor dem Frühjahr 2018 geschehen.     

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