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Stadt Hannover Wohnheim für 130 Studenten in Herrenhausen geplant
Aus der Region Stadt Hannover Wohnheim für 130 Studenten in Herrenhausen geplant
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19:03 06.12.2016
Von Bärbel Hilbig
Mehr Platz für Studenten: Uni-Präsident Volker Epping und Studentenwerkschef Eberhard Hoffmann (r.) auf dem Areal für das geplante Wohnheim. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Ein paar Beete mit vertrockneten, unter Raureif glitzernden Pflanzen sind noch zu sehen. Doch weitgehend steht das Grundstück an der Haltenhoffstraße leer, auf dem Studentenwerk Hannover und Leibniz-Uni ein neues Studentenwohnheim bauen wollen.

„Wir sind eine wachsende Uni“, betont deren Präsident Volker Epping nicht ohne Stolz. Dennoch braucht die Leibniz-Universität an dieser Stelle in absehbarer Zeit selbst kein Baugelände für Hochschulzwecke. „Vor dem Hintergrund der großen Wohnungsnot unter Studenten wollen wir deshalb auf unser Erstzuschlagsrecht verzichten.“ Denn Universität sind wir schließlich nur, weil wir Studenten haben.“

Die 4500 Quadratmeter große Fläche gehört bisher zum ausgedehnten Gelände der Naturwissenschaftlichen Fakultät und beherbergt Einrichtungen wie das Institut für Pflanzenkrankheiten. Von der Herrenhäuser Straße bis zur Haltenhoffstraße erstrecken sich Lehr- und Forschungsgebäude, Gewächshäuser und Beete.

Gemeinsam mit Studentenwerkschef Eberhard Hoffmann hat Epping ein gemeinsames Projekt im Sinn, wie es bereits dieses Jahr am Lodyweg entstanden ist: ein Studentenwohnheim, das auch Räume für studentische Arbeitsgruppen bietet. Damit würde die Uni eine Forderung der Fachschaften am Standort Herrenhäuser Straße erfüllen, die sich seit Jahren für Arbeitsräume einsetzen.

Eine erste Konzeptskizze des Architekten sieht für das Wohnheim vier drei- oder viergeschossige Baukörper mit separaten Eingängen vor, dazwischen liegen die ebenerdigen Arbeitsräume. „Das Schöne daran: So entsteht kein großer Klotz“, sagt Hoffmann.

130 Wohnheimplätze sind geplant

Bisher geht der Chef des Studentenwerks bei einer dreigeschossigen Bebauung, wie sie an der Stelle vorgesehen ist, von 130 Wohnheimplätzen aus. Hoffmann und Epping hoffen jedoch, dass die Stadt vier Geschosse genehmigt. „Das böte den Vorteil, dass wir 60 Wohnplätze mehr gewinnen“, streicht Hoffmann heraus. „Das Gebäude muss sich der Umgebung anpassen. Aber hier gibt es ja keine benachbarten Wohnhäuser“, argumentiert Epping. Auf der einen Seite grenzt das zukünftige Baugrundstück an die Goetheschule, auf der anderen Seite an Uni-Gelände. An den gegenüberliegenden Straßenseite liegen Kleingärten.

Direkter Eigentümer des Grundstücks ist das Land. Das Studentenwerk ist deshalb mit dem Landesliegenschaftsfonds in Kontakt getreten, um über einen Erbpachtvertrag zu verhandeln. Im kommenden Jahr sollen die Pläne ausgearbeitet werden, damit die Bauarbeiten 2018 starten können. In Aussicht stehen Zuschüsse aus der neuen Bauförderung des Landes.

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