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Stadt Hannover MHH gibt Einblick in neue Therapien
Aus der Region Stadt Hannover MHH gibt Einblick in neue Therapien
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15:56 01.11.2018
An der Medizinischen Hochschule zeigen Wissenschaftler beim Tag der offenen Tür neue Behandlungsmethoden. Quelle: MHH
Hannover

Zahlreiche Forscher zeigen beim November der Wissenschaft anschaulich, woran sie aktuell arbeiten. Diesen Sonnabend laden gleich mehrere Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen zum Tag der offenen Tür.

Um neuartige Behandlungsmethoden geht es Sonnabend von 11 bis 15 Uhr an der Medizinischen Hochschule Hannover in der Carl-Neuberg-Straße 1. So erklären Ärzte und Wissenschaftler beim Tag der offenen Tür, wie im Teilchenbeschleuniger kurzlebige Substanzen zur Krebserkennung entstehen oder was die Analyse des Stammbaums über die Häufung von Tumorerkrankungen in der Familie verrät. Unfallchirurgen erläutern, warum Patienten nach einer Oberschenkelamputation mit einer Endo-Exo-Prothese wieder gut laufen. Jungwissenschaftler stellen um 11.15 sowie 13.30 Uhr im Science-Slam in Kurzvorträgen ihre Forschung vor. Ein Schwerpunkt liegt auf den Pflegeberufen: Mitarbeiter berichten über die vielfältigen Arbeitsgebiete und die Karrierechancen an der MHH. Die Besucher können ihr Wissen über Herz und Gefäße testen und erfahren Neues über Vorsorge, Diagnose und Therapie bei Atemwegserkrankungen.

Welche Tests neue Medikamente vor der Zulassung durchlaufen, erklären Mitarbeiter im klinischen Forschungszentrum CRC Hannover an der Feodor-Lynen-Straße 15 Sonnabend von 11 bis 15 Uhr. Es gibt Führungen zu den tiefgekühlten Biomaterialien in der ebenfalls dort angesiedelten Biobank der MHH. Angeboten werden Tests zur Lungenfunktion. Mitarbeiter der im Gebäude ansässigen Gesundheitsstudie Nako erklären, welche Ziele die größte Langzeiterhebung zu Volkskrankheiten in Deutschland verfolgt.

Was Feinstaub in der Lunge bewirkt, lässt sich Sonnabend von 11 bis 15 Uhr im Fraunhofer ITEM in der Nikolai-Fuchs-Straße 1 (Eingang Stadtfelddamm) erfahren. Die Einrichtung stellt am Sonnabend von 11 bis 15 Uhr ihre Atemwegsforschung vor – mit Führungen in den Pollenraum und einer lebenden Lunge im Reagenzglas. Unter dem Rasterelektronenmikroskop lassen sich winzige Nanopartikel erkennen, in Vorträgen geht es um Themen wie der Verringerung von Tierversuchen, individuellen Neuroimplantaten aus dem Drucker oder Infektionsforschung.

An der Tierärztlichen Hochschule im Bünteweg 2 laufen Sonnabend von 11 bis 16 Uhr Vorträge und Aktionen. Forscher erklären, wie die Verdauung bei der Kuh funktioniert. Wie vertragen Mensch und Tier Weißbrot und Schwarzbrot? Können Insekten in Zukunft Eiweiß für die Hundeernährung liefern? Warum schickt die TiHo Plattentiere in den Weltraum? Besucher können testen, ob sie den Ebergeruch wahrnehmen, den manche unkastrierte Schweine absondern.

Und außerdem lädt auch das DRK-Krankenhaus Clementinenhaus in der Lützerodestraße 1 am Sonnabend, 3. November, von 11 bis 15 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucher können Reanimation sowie Verbinden und Gipsen üben. Mitarbeiter erklären, wie Endoskope und 3-D-Monitore im OP- Saal funktionieren.

Von Bärbel Hilbig

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